Auf der Heimreise von Granite Falls wurde es zwischendurch echt kalt. Zum Glück hatte ein Klamottenladen am Straßenrand gerade zufällig ein Angebot auf rote Regenmäntel und pinke Weihnachtsmützen, da mussten Yvain und Daisy einfach zuschlagen.
Cyneric zieht es nach ihrer Ankunft in den Keller. Er hat ein ganz merkwürdiges Gefühl. Als sollte das Klavier da nicht stehen. Aber das stand doch schon die ganze Zeit hier, oder?
Währenddessen zündet Brienne den Grill an und entfernt sich vom Tatort, als wäre nichts passiert. Es kann ja nicht sein, dass hier mal eine Woche lang nichts brennt. Zum Glück haben Xanti und Daisy eine feine Nase dafür und eilen sofort herbei, um den Brand zu bekämpfen, bevor es einen zweiten Ulric gibt.
Dabei sind sie sogar schneller als die Feuerwehr, die…äh….moment mal. Seit wann stellen die Vampire ein? Noch dazu welche, die sich um diese Uhrzeit eigentlich hinter einer Bar befinden sollten. In jedem Fall wirkt das Ganze ein bisschen kontraproduktiv auf mich.
Nachdem das Haus sicher ist, bemüht Brienne sich um ihre Tochter und liest ihr ein Buch vor. Eigentlich bräuchte Emily gerade viel dringender eine frische Windel als eine Geschichte, aber...nunja, wie gesagt, Brienne bemüht sich.
Über Cyneric lässt sich Ähnliches sagen. Trotz seines gewaltigen Fehltritts während der letzten Tage, gibt er sich allergrößte Mühe, das irgendwie wiedergutzumachen und kümmert sich freiwillig um den Abwasch. Das führt sogar dazu, dass er potenziell das Merkmal “Verantwortlich” verdienen kann, wenn er das noch zwei Tage lang durchhält.
Nach dem Abwasch will er aber erst mal eine Runde Schach mit Ulric spielen. Leider ist Silvio schneller und nimmt ihm einfach seinen Platz weg, bevor er im Keller ankommt. Unfair, dass der einfach durch Wände schweben kann, während Cyneric die Treppe nehmen musste.
Im Erdgeschoss sucht Emily derweil mit zunehmender Verzweiflung nach jemandem, der ihr die Windel wechseln oder wenigstens etwas zu essen geben kann. So langsam wird sie nämlich hungrig.
Nach einer Weile kann sie Yvains Aufmerksamkeit erregen, indem sie sich demonstrativ vor seinen Augen nochmal in die Windel macht und ihm dann ein Liedchen über ihr Lieblingsessen vorsingt. Hoffentlich versteht er, was sie ihm damit sagen will.
Tut er natürlich nicht. Stattdessen bringt ihn das Ganze nur auf die Idee, mal wieder ein Nickerchen im Whirlpool zu machen. Nein, ich verstehe den Zusammenhang auch nicht.
Erfolg hat Emily am Ende erst, als sie ihre Mutter mal ganz direkt nach Essen fragt. Die reagiert auch sofort darauf. Warum nicht gleich so?
Brienne erbarmt sich sogar, gleich noch ein paar hungrige Mäuler mehr zu stopfen und Frühstück für alle zu machen. Sie fühlt sich dabei nur ein kleines bisschen von Daisy unter Druck gesetzt, die permanent mehr Salz verlangt.
Da Brienne aber keine Lust hat, ihre Eier zu versalzen, schlägt sie Daisy vor, sie solle doch einfach ihr eigenes Frühstück zubereiten und die kommt diesem Vorschlag tatsächlich nach. Wow. Wenn das nur immer so einfach wäre.
Nach dieser Stärkung beschließt Brienne, sich auf die Suche nach einem Job zu machen. Jetzt, wo sie erwachsen ist, würde sie gerne in der Technikguru-Karriere arbeiten. Etwas anderes kommt für sie als Computerfreak gar nicht in Frage.
Kaum, dass sie eine Stelle gefunden hat, bekommt sie auch gleich die Aufgabe, ein Spiel mit einer Motion Gaming Ausrüstung zu spielen. Das wäre eine tolle Ausrede, sowas für den Haushalt zu kaufen, wenn er das benötigte Kleingeld dafür übrig hätte. Hat er aber nicht. Dafür muss Brienne wohl erst einmal arbeiten.
Daisy hat das wohl mitbekommen und sucht sich prompt einen Gelegenheitsjob. Autonom! Das haut mich gerade doch ein bisschen um. Aber es freut mich zu sehen, dass sie den Haushalt so tatkräftig unterstützt.
Brienne ebenfalls, indem sie den kaputten Kühlschrank repariert. Dabei sammelt sie auch gleich ein wenig Erfahrung, die ihr in ihrem weiteren Berufsleben bestimmt noch nützlich wird.
Gleich darauf bemerkt sie sogar endlich den Gestank von Emilys voller Windel, der sich langsam aber sicher im gesamten Haus ausbreitet, und beschließt, etwas dagegen zu unternehmen. Daisy hat sich in der Zwischenzeit auf den Weg zu ihrem Gelegenheitsjob gemacht.
Bevor sie von diesem zurückkehrt, kommt Cyneric von der Schule nach Hause, mit heftigen Stimmungsschwankungen. Mir schwant Übles…
Diesmal versucht er wenigstens, sich zu beherrschen und arbeitet sogar weiter an seiner Verantwortung. Ich hoffe, er hält das durch. Ich will ihn nicht wieder einsperren müssen.
Als Daisy kurz darauf nach Hause kommt, ist sie bei allerbester Laune. Ihr Job ist super gelaufen und sie hat ganze 132 Simoleons mit nach Hause gebracht. Das hat sich gelohnt!
Vielleicht kann sie Cyneric ja ein bisschen mit ihrer guten Laune anstecken. Der hat das bitter nötig. Selbst beim gemeinsamen Tanzen sieht er gequält aus.
Nebenbei bemerkt freut es mich immer zu sehen, wie die Sims sich trotz aller Updates und Autonomieänderungen treu bleiben. Yvain trennt so schnell jedenfalls nichts von seiner geliebten Mikrowelle.
Egal, welchen Gourmetkoch ich anstellen würde, für Yvain geht einfach nichts über halb brennend heißes, halb gefrorenes Fertigessen. Na, Hauptsache, er ist glücklich damit.
Wer ebenfalls ziemlich glücklich ist, ist Emily. Jetzt, wo sie endlich satt und sauber ist, hat sie alle Zeit der Welt, die restlichen Haushaltsmitglieder nach Geschichten zu fragen.
….oder nach noch mehr Essen. Das ist auch in Ordnung. Sie wächst ja noch.
Plötzlich ploppt das Kamerainterface auf. Cyneric hat autonom beschlossen, ein Selfie zu machen. Ein äußerst dramatisches Selfie, um der ganzen Welt damit zu zeigen, wie mies es ihm gerade geht. Außerdem gibt das bestimmt ganz viele Likes auf Simstagram.
Dabei sollte Cyneric vielleicht mal nicht nur auf sich selbst achten. Xanti geht es auch schlecht. Genau genommen hat er gerade den schlimmsten Tag ALLER ZEITEN!! Mal wieder…
Und dann ist Cyneric auch noch so egoistisch und lässt ihn einfach nicht in Ruhe, sondern bittet ausgerechnet ihn um Rat. Das macht er bestimmt nur, um ihn zu ärgern. Kann ja nicht damit zusammenhängen, dass alle anderen schon schlafen gegangen sind, weil es bereits Nacht ist.
Xanti muss aber zugeben, dass es fast schon ein wenig gut tut, Cynerics Selbstbewusstsein anzukratzen. Der hat ihn gefragt, ob er endlich aufhören könnte, ihn wie ein Baby zu behandeln. Aber angesichts der Tatsache, dass Xanti sehr viel älter ist als er und außerdem ziemlich miese Laune hat, kann Cyneric das aber vorerst wohl abschminken.
Wie lange hält Emilys gute Laune an?
Wird der Haushalt sich bald eine teure Motion Gaming Ausrüstung leisten können?
Kann Cyneric sich diesmal zusammenreißen oder führen seine Stimmungsschwankungen bald zur nächsten Katastrophe?
Und wie viel können die Sims plötzlich noch autonom?
Wir werden sehen…
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