Hands Off! in Chaoshausen - Tag 57: Daisy wird selbstständig

 

 



Nachdem Yvain eingesehen hat, dass er mit dem Teller so nicht weiter kommt, beschließt er, doch schlafen zu gehen. Er ist zwar nach wie vor energiegeladen, aber irgendwie bekommt er das mit dem Einschlafen schon hin. Brienne hat es schließlich auch geschafft.



Damit ist Cyneric der einzige wache Sim auf dem Grundstück. Zumindest von denen, die dem Haushalt angehören. Vergil zählt nicht, obwohl der immer noch im Keller am Klavier sitzt. Dafür bekommt Cyneric bei seinem Mitternachtssnack Gesellschaft von Ulric, der hungrig auf seine Hähnchenspieße starrt.



Leider tappt Cyneric nach dem Essen ebenfalls in die Ich-spüle-meinen-Teller-da-ab-wo-Xanti-schläft-Falle. Als ob es in diesem Haus keine anderen Waschbecken gäbe! Manchmal ist der Wunsch nach Gesellschaft dieser Sims wirklich ein bisschen zu groß.



Da bietet es sich natürlich an, dass Vergil auch noch da ist. Nach dem Schreck mit Xanti lauscht Cyneric dessen Klavierspiel, um sich ein bisschen zu beruhigen. Silvio wurde davon auch angelockt.



Erst um halb drei verabschiedet Vergil sich wieder. Er hat die Zeit völlig vergessen, aber jetzt muss er dringend nach Hause. Eigentlich wollte er ja noch mit Lars seinen Geburtstag planen, dazu sollte er ausgeschlafen sein.



Apropos Geburtstag, vor Vergil ist erst noch Daisy dran. Hoffentlich funktioniert das mit dem Füttern bei ihr ein bisschen besser, wenn sie den Erwachsenen hinterherlaufen kann. Sie wurde schon wieder hungrig liegen gelassen, als alle schlafen gegangen sind.



Obwohl Vergil das Haus bereits verlassen hat, höre ich immer noch das Klavier. Wie sich herausstellt, ist diesmal Ulric dafür verantwortlich. Woher kommt nur dieses plötzliche Interesse am Klavierspiel? Und vor allem: was genau hat Cyneric da mit dem Hocker an der Bar vor?!



Er hat besser die Finger von den ganzen Flaschen dort gelassen! Erst hat er Xanti strategisch damit weggelockt, dass er ihn darum gebeten hatte, das Monster unter einem der Betten einzusprühen und jetzt kann er kaum laufen, ohne sich an der Bar abzustützen. Ich hoffe für dich, dass das nur die Müdigkeit ist, Cyneric!



Wenigstens legt er sich hinterher gleich zu einem Nickerchen hin, auch wenn er sich nicht gerade den besten Platz dafür aussucht. Das muss er von Brienne haben.



Die sucht sich heute auch einen ungünstigen Schlafplatz nach dem anderen. Erst war sie im Whirlpool, dann auf der Luftmatratze, dann wieder im Whirlpool und jetzt döst sie auf dem Schaukelstuhl im Keller vor sich hin.



Um kurz vor 6 wird sie von ihrem Onkel geweckt. Yvain kann ebenfalls nicht mehr schlafen und weil ihm seit seiner Midlife-Crisis Familie plötzlich ganz wichtig ist, kommt er auf die Idee, Brienne das Radfahren beizubringen. Und zwar sofort!



Es bleibt nicht einmal mehr Zeit für die beiden, sich umzuziehen. Gut, dass die Nachbarn nicht hinschauen, sonst kämen sie womöglich noch auf die Idee, dass die Bewohner dieses Hauses irgendwie seltsam wären oder so.



Wilma ist für ihre Verhältnisse heute ebenfalls erstaunlich früh wach. Im Haus breitet sich ein merkwürdiger Geruch aus, der sie nicht mehr schlafen lässt. Wenn sie nur herausfinden könnte, woher das kommt…



Für Zoe ist das zum Glück kein so großes Rätsel. Wilma mag vielleicht ein Genie sein, aber das mit den Kindern muss sie echt noch lernen.



Und weil Zoe als erfahrene Mutter einer anstrengenden Tochter weiß, worauf es ankommt, füttert sie Daisy sogar, bevor sie sich um den Gestank kümmert. Ein sattes Kind lässt sich in der Regel lieber baden als ein hungriges.



Besagte anstrengende Tochter gönnt sich nach einer erfolgreichen Runde auf dem Fahrrad auch erst mal ein Frühstück. Danach wird sie sich vermutlich nochmal eine Runde hinlegen. Da heute ein Feiertag ist, muss sie zum Glück auch nicht in die Schule. Nicht, dass sie das vom Schlafen abgehalten hätte, natürlich.



Das Baden ihrer Tochter übernimmt Wilma selbst, nachdem Zoe sie ihr in den Arm gedrückt hat. Ein bisschen was muss sie schon auch tun. Da hat Wilma natürlich auch nichts dagegen, vor allem, da Daisy heute ja Geburtstag hat. Sie soll ja gut riechen, wenn der Besuch kommt.



Der erste Gast ist auch schon da, dabei sind die Einladungen noch gar nicht verschickt. Wollte Vergil nicht seinen eigenen Geburtstag planen? Haben er und Lars das auf später verschoben?



Na, wenn Vergil sowieso schon da ist, dann kann Wilma ja auch gleich den Rest der Familienfreunde einladen, während Zoe sich um den Kuchen kümmert. Auch Scottie. Den will sie zwar eigentlich nicht unbedingt sehen, aber ihn nicht zum Geburtstag seiner Tochter einzuladen wäre auch irgendwie falsch.



Nachdem die Gäste so langsam einzutrudeln beginnen, zieht Wilma sich vorsichtshalber in den Garten zurück. Sie muss sich erst noch ein bisschen sammeln.



Vergil hat sich gleich wieder ans Klavier gesetzt und übernimmt heute die Rolle des Entertainers. Hier unten gibt es ja auch keine Stereoanlage und die oben hat schon verdächtig lange keiner mehr eingeschaltet, nachdem sie zwischenzeitlich mal kaputt war. Xanti nutzt die Gelegenheit also, mal wieder zu tanzen.



Die Musik lockt noch mehr der Gäste an. Nach und nach sammelt sich ein ganzer Haufen Sims im Keller. Naja, okay, die Bar hilft dabei bestimmt auch.



Edith hab ich tatsächlich schon länger nicht mehr gesehen. Sie und Yvain unterhalten sich heute besonders gut, obwohl sie beide angespannt sind. Vielleicht ist aber auch genau das der Grund dafür. Die meisten Sims scheinen auf Vergils Geklimper ja ziemlich abzufahren, aber Yvain tut es einfach nur in den Ohren weh. Da tut es gut, sich bei jemandem darüber auslassen zu können.



Unter den Gästen sind heute auch ein paar Kinder, allerdings fehlt von Brienne und Cyneric jede Spur. Die beiden versuchen immer noch verzweifelt, durch Nickerchen irgendwie ein bisschen Energie zurückgewinnen zu können, aber es will einfach nicht so recht klappen.



Die Hauptperson bräuchte eigentlich auch ganz dringend ein bisschen Schlaf. Da sich die Feier aber nicht bis ewig in die Nacht ziehen soll, muss sie noch ein kleines bisschen durchhalten. Wenigstens wird sie nochmal kurz gefüttert, bevor es ans Kerzenausblasen geht.



Sie sollte sich damit auch lieber beeilen. Vergil hat inzwischen vom Klavier abgelassen und starrt stattdessen hungrig den Kuchen an. Oder findet er den einfach nur niedlich und überlegt, ob er für seinen Geburtstag auch so einen will?



Wenigstens steht er bereit, um für ordentlich Konfetti zu sorgen, als Wilma mit Daisy hier ankommt.



Es wundert mich nicht, dass Daisy zu einem unabhängigen Kleinkind heranwächst. So wenig, wie sich zeitweise um sie gekümmert wurde, ist es nur allzu verständlich, dass sie jetzt alles selbst machen können will.



Auch, nachdem sie gealtert ist, wirkt sie nicht besonders glücklich. Jetzt hat sie die blöden Kerzen also ausgeblasen, kann sie dann jetzt endlich in Ruhe schlafen?



Es wirkt richtig befremdlich auf sie, dass ihr Mutter sie nicht nur nicht davon abhält, sondern sogar dazu ermutigt. Gut so. Feiern können die Großen auch ohne sie.



Und das tun sie auch. Vor allem Yvain ist regelrecht tanzwütig, dabei spielt Wilbert auch nicht besser als Vergil. Andererseits scheint Yvain in Gedanken gerade sowieso ganz woanders zu sein. Inspiriert von seiner Midlife-Crisis beschließt er spontan, dass Getränke Mixen ein super Hobby für ihn wäre.



Daran könnte er sich eigentlich gleich versuchen. Der engagierte Mixer ist gerade sowieso ziemlich abgelenkt damit, verzweifelt zu versuchen herauszufinden, was Dr. Lachance mit den Schachfiguren anstellt. Sind das überhaupt legale Züge, die der da spielt?!



In der Küche treffen sich in der Zwischenzeit immerhin drei von fünf Kindern. Wilbert ist, wie wir ja wissen, mit dem Klavier beschäftigt und Marcelo damit, zu seiner Musik zu tanzen. Jacinta, Brienne und Cyneric haben sich aber endlich gefunden.



Als ich nachsehen will, was Xanti gerade so treibt, finde ich ihn vor der Sauna wieder. Wie erwartet wird diese mal wieder von Konani besetzt. Langsam würde mich wirklich interessieren, was er immer in dem Ding will. Ist ihm die Luftfeuchtigkeit hier in Oasis Springs nicht hoch genug?



Daisy konnte nicht so lange schlafen, wie sie das gerne getan hätte. Die Musik aus dem Wohnzimmer ist ihr einfach zu laut. Können die Großen nicht ein bisschen leiser feiern?



Den anderen Kindern würde eine ordentliche Runde Schlaf auch gut tun. Zwar sind sie inzwischen wach, aber ausgeschlafen sind sie noch lange nicht.



Manchmal wüsste ich wirklich gerne, was in Dr. Lachances Kopf vor sich geht. Glaubt der wirklich, er kann den Bonsai besser machen, indem er noch mehr daran herumschnippelt? Der wurde von Wilma gestern doch schon genug verstümmelt!



Ich sehe hinterher zwar keine Veränderung, aber Dr. Lachance scheint zufrieden mit sich und seinem Werk. Na, Hauptsache, er ist glücklich.



Um 20:30 Uhr werfe ich die Gäste dann aber tatsächlich raus. Ein bisschen Ruhe will ich den Sims heute auch noch gönnen, das haben sie nötig. Sei nicht enttäuscht, Vergil, auf deiner eigenen Party kannst du von mir aus die ganze Nacht lang feiern.



Die Kinder nehmen das mit der Ruhe auch sehr ernst. Mir wäre es trotzdem lieber, wenn sie in Betten schlafen würden. Cynerics Kindheit hat so vielversprechend angefangen, aber inzwischen scheint er auch eine Bettenallergie entwickelt zu haben.



Sogar Daisy schläft lieber auf dem Boden weiter. Sind die Betten wirklich so unbequem? Brauchen wir Neue?



Ein paar der Gäste finden offenbar den Weg nach draußen nicht. Wilbert steht schon seit einer halben Stunde in der kleinen Umkleide beim Whirlpool und öffnet und schließt wiederholt einen der Schränke dort. Ich glaube, es wird Zeit für eine neue Brille für den armen Jungen, wenn er das schon mit der Haustür verwechselt.



Andere Gäste wollen dagegen gar nicht gehen. Nachdem Konani sich endlich von der Sauna lösen konnte, hängt er jetzt am Schachtisch fest. Er hat die ganze Zeit mit keinem der Hausbewohner oder der anderen Besucher interagiert. Ich glaube, er ist auch gar nicht wirklich wegen der Gesellschaft hier, er möchte einfach nur von Weitem ein Auge auf seine Nichte haben. Das ist er seinem Bruder schuldig.



Die Betonung liegt hierbei allerdings auf “von Weitem”. Zu Brienne in den Pool zu hüpfen will er lieber nicht riskieren, sonst wird sein kleines Geheimnis noch entdeckt.



Immerhin muss ich es Brienne zugute halten, dass sie überhaupt versucht zu schlafen. Cyneric hat das schon wieder aufgegeben und versucht, trotz größter Müdigkeit, selbst um Mitternacht noch gegen den Schlaf anzukämpfen.



Werden die Kinder das Fahrradfahren noch lernen?

Was wollte Cyneric an der Bar?

Wieso ist das Klavier plötzlich so beliebt?

Und kann Daisy sich jetzt wirklich um sich selbst kümmern?


Wir werden sehen…

 

 ⬅ Zurück zu Tag 56    |    Weiter zu Tag 58

Kommentare