Hands Off! in Chaoshausen - Tag 55: Krisenbewältigung

 

 



Xanti, es ist schön, dass du versuchst, die Pfütze unter Daisy wegzuputzen, aber ich glaube, es wäre besser, wenn du dich zuerst um die Ursache kümmern würdest.



Zu Daisys Glück kommt Wilma vorbei und rettet die Kleine vor dem Wischmopp. Daisy ist trotzdem sauer auf ihre Mutter. Wieso hat die sich nicht schon viel eher um sie gekümmert?



Wobei das mit dem Kümmern relativ ist. Ja, sicher, Daisy kann ein Bad gut gebrauchen, aber ein bisschen Milch braucht sie noch viel dringender! Außerdem sehe ich gerade, dass Cyneric sein Lieblingsspielzeug am Wannenrand vergessen hat. Hoffentlich wird das nicht nass.



Apropos Cyneric, der hat es doch tatsächlich geschafft, ein Bett zu finden, um darin zu schlafen. Bei dieser Familie ist das eine echte Leistung!



Vor allem, wenn man bedenkt, dass Brienne das noch nicht gelernt hat. Offenbar muss ein Sim schon ein echtes Genie sein, um als Kind zu verstehen, wo die besten Schlafplätze sind. Entweder das, oder die Sims wissen etwas, was ich nicht weiß.



Xanti bläst heute Nacht im Garten Trübsal. Erst hat er seinen Onkel verloren, dann seine beiden Brüder (auch wenn einer ja nur ausgezogen ist) und jetzt auch noch seine Nichte und seine Cousine. Andromedas Tod ist zwar seine eigene Schuld, aber er weiß selbst nicht, was in ihn gefahren ist. Er erinnert sich nicht einmal wirklich daran, sie angefallen und gebissen zu haben. Hoffentlich passiert ihm so etwas nie wieder.



Xanti ist nicht der einzige Sim, der heute Nacht in einer Krise steckt. Yvain kann nicht schlafen, weil er über sein Leben nachdenkt. Bahnt sich da etwa eine Midlife-Crisis an? Er wird schließlich nicht jünger, egal, ob er immer noch im Kinderzimmer schläft oder nicht.



Oder war sein Bett nur unbequem? Gegen 2 Uhr morgens versucht er es noch einmal mit dem Schlafen, diesmal im Bett gegenüber.



Xanti hat es jedenfalls geschafft, ein bisschen Ablenkung zu finden. Wilma hatte Daisy nach dem Bad einfach vor den Schlafzimmern im Gang abgelegt, weil sie so müde war. Das Geschrei ihrer Tochter hat sie aber nicht schlafen lassen, also sieht sie jetzt doch noch einmal nach ihr. Offenbar hat das auch Xanti angelockt. An seiner Stelle wäre ich nur lieber vorsichtig mit dem Finger, Daisy ist immer noch sehr sehr hungrig!



Leider haben das weder Wilma noch Xanti verstanden. Wilma legt sich kurz darauf wieder schlafen und Xanti bringt den Müll nach draußen. Wenn Daisy nicht bald mal jemand füttert, sehe ich schwarz für sie.



Zum Glück können Brienne und Cyneric sich inzwischen selbst versorgen. Mehr oder weniger zumindest. Cyneric kann um 3 Uhr durch Daisys Geschrei nicht mehr schlafen und holt sich in der Küche Käsecracker. Ist vielleicht nicht gerade die beste Wahl für ihn, aber so langsam bekomme ich das Gefühl, diese Lektion lernt er so schnell nicht.



Wenigstens hat er in Xanti einen Leidensgenossen. Oder hätte es, wenn Xanti Milchprodukte essen würde. Im Gegensatz zu Cyneric weiß der diese aber sehr gut zu meiden. Na, vielleicht kommt das bei Cyneric ja auch noch.



Wilma kann auch nicht mehr wirklich schlafen. Sie versucht es die halbe Nacht, wird aber immer wieder von ihrer Tochter geweckt. Dieses Dilemma wäre sehr einfach zu lösen, indem Wilma Daisy einfach mal füttern und in ihr Bettchen bringen würde, stattdessen gibt sie das Schlafen aber komplett auf und kümmert sich um ihren Garten. Hier draußen ist es auch ruhiger.



Außerdem hat sie selbst Hunger. Leider hört man das Babygeschrei hier in der Küche wieder sehr gut. Komm schon, Wilma. Man muss kein Genie sein, um auf die Lösung für dieses Problem zu kommen! Und angeblich bist du doch sogar eines. Oder ist die Lösung zu simpel für deine Gedankengänge und deshalb kommst du nicht drauf?



Statt um 5 Uhr morgens wacht Yvain heute erst um 6 auf. Er fühlt sich ziemlich mies. Seine Nase läuft und sein Kopf fühlt sich an, als würde er demnächst platzen. Sind das etwa Anzeichen einer Lamagrippe? Besser, er geht heute nicht zur Arbeit.



Wenigstens ist es ein kleiner Trost, dass seine geliebte Mikrowelle wieder einsatzbereit ist. Die hat immer ein aufmunterndes Wort für ihn übrig und heute sogar einen Mikrowellenkuchen zum Frühstück.



Diese mit Liebe aufgewärmte Mahlzeit gibt ihm sogar die Kraft, nach Daisy zu sehen. Die ist nur nicht gerade sonderlich glücklich darüber, dass er sie anniest.



Über das Fläschchen dagegen schon. Ich gebe zu, dass ich an dieser Stelle eingegriffen und Yvain einen Schubs in die richtige Richtung gegeben habe, da Daisy sonst keine 30 Minuten später abgeholt worden wäre. Der Haushalt nun wirklich schon genug Verluste erlitten in letzter Zeit.



Jeder einzelne Sim in dieser Familie ist traurig. Es wird wohl eine Weile dauern, über die gestrigen Geschehnisse hinwegzukommen.



Wie sie alle mit dieser Trauer umgehen, ist höchst unterschiedlich. Yvain versucht sich mit Putzen zu beruhigen, Wilma lenkt sich mit ihren Pflanzen ab und Xanti hat sich in seinen Sarg zurückgezogen und schläft. Zoe und die Kinder müssen leider trotzdem in die Schule, aber vielleicht finden sie dort ja auch ein wenig Zerstreuung.



Als Xanti am Mittag wieder aufwacht, ist er zwar nicht mehr traurig, dafür aber ziemlich angespannt. Er hatte einen wirklich merkwürdigen Traum. Vielleicht lässt sich die Anspannung mit ein bisschen Yoga wieder lösen. Yvain scheint es inzwischen ebenfalls mit Sport zu versuchen. Das halte ich in seinem Zustand allerdings für keine gute Idee, er sollte sich lieber ausruhen.



Xantis Ansatz finde ich aber gar nicht schlecht. Vielleicht würde ein wenig Entspannung auch den restlichen Familienmitgliedern ganz gut tun. Als Xanti um 15 Uhr zur Arbeit muss und Zoe und die Kinder nach Hause kommen, macht er den Vorschlag, sie könnten ihn doch ins Wellnesscenter begleiten.



Zumindest die Erwachsenen nehmen dieses Angebot auch gerne an. Brienne und Cyneric sind leider viel zu müde und wollen lieber schlafen und Daisy ist noch zu klein.



Während Xanti sich an die Arbeit macht, setzen Wilma und Zoe sich in die Sauna. Zoe ist davon noch nicht ganz überzeugt, aber auf Wilma scheint der Dampf durchaus eine entspannende Wirkung zu haben. Weiß sie überhaupt, dass sie so etwas zuhause auch haben?



Yvain beschließt dagegen, es erst einmal mit einer Gesichtsmaske zu versuchen. Ob sowas auch bei Erkältungssymptomen helfen kann? Bisher fühlt es sich vor allem merkwürdig an.



Noch hat Xanti keine Kundschaft, aber das ist auch nur eine Frage der Zeit. Bis jemand kommt und eine Massage will, kann er sich ja noch ein wenig fortbilden. Die aktuelle Ausgabe des Wellness-Magazins hat einen interessanten Artikel über relativ unbekannte Yogaposen.



Noch bevor er den Artikel zuende lesen kann, nähert sich aber auch schon seine erste Kundin: eine blasse Dame mit auffällig rosa Haaren. Ob diese Haarfarbe wohl natürlich ist? Andererseits ist es Xantis dunkelblaue Haut ja auch. Er sollte nicht zu viel darüber nachdenken.



Yvain hat sich in der Zwischenzeit ein Stückchen Blaubeerkuchen gegönnt. Leider überkommen ihn immer wieder Hustenanfälle. Die offene obere Etage dieses Wellnesscenters im Winter zu besuchen, war vielleicht doch keine so gute Idee.



Die Gesichtsmaske hat ihm aber schon bei der Entspannung geholfen. Ein kleines bisschen zumindest. Genug, dass es seine Schwester jetzt auch versuchen will. Auf der Verpackung von diesen Dingern stehen ja geradezu haarsträubende Versprechungen.



Wilma bleibt dagegen brav in der Sauna sitzen. Sie ist dadurch inzwischen so entspannt, dass es mich wundert, dass sie nicht von der Bank fließt.



Erst nach fast zwei Stunden reicht es ihr endlich und sie taumelt müde-entspannt zu einer der Yogamatten im Keller.



Nicht aber, weil sie plant eine Runde Yoga zu machen oder so, sie empfindet die Matte einfach nur als den besten Platz für ein Nickerchen in diesem Gebäude.



Gut, dass Xanti das mit der Entspannung schon zuhause geregelt hat. Er leistet exzellente Arbeit und bekommt dafür den Dank seiner Kundin. Und Geld. Geld bekommt er natürlich auch. Deshalb macht er das Ganze ja.



Während er noch weiter arbeitet, sollten die restlichen Familienmitglieder vielleicht langsam wieder nach Hause gehen. Nach dem Blaubeerkuchen hat Yvain sich ein Eis bestellt. Das hat zwar gegen die Kopfschmerzen geholfen, aber dafür hat er jetzt das Gefühl, dass ihm das Hirn einfriert.



Als die Sims gerade gehen wollen, bekommt Zoe plötzlich einen Anruf von Vergil. Er muss inzwischen mitbekommen haben, was passiert ist. Dass er Gesprächsbedarf hat, ist verständlich, schließlich war Andromeda seine Tochter und Tanya seine Cousine. Xanti muss im Wellnesscenter bleiben und Yvain will lieber nach Hause gehen und sich ausruhen, aber Zoe und Wilma gehen gerne. Brienne und Cyneric holen sie auf dem Weg ins Restaurant ebenfalls ab, die konnten inzwischen ein wenig schlafen.



Die Frage ist nur, ob ausgerechnet dieses Restaurant hier die beste Wahl war. Hier in San Myshuno ist der Winter bereits richtig eingebrochen. Es liegt sogar eine richtige Schneedecke auf dem Hausdach, auf dem sie sich befinden. Gut, dass Yvain nicht mitgekommen ist.



Außerdem gibt es hier offenbar keinen einzigen Tisch für mehr als vier Personen. Die Bedienung gibt sich zwar Mühe, aber Wilma ist trotzdem unzufrieden. Insgeheim hätte sie lieber noch weiter geschlafen, als hierher zu kommen.



Zu allem Überfluss rutscht sie auch noch auf dem vereisten Boden aus und fällt fast ins Wasser. Wieso ist hier überhaupt ein Pool?!



Der Einzige, der sich mehr für das Essen interessiert als für das Wetter, ist Cyneric. Auf der Speisekarte steht, es gibt hier Makkaroni mit extra viel Käse. Ob er das nehmen sollte?



Ich hoffe, Zoe sieht mal nach, was ihre Tochter so treibt. Brienne war tatsächlich verrückt genug, bei diesem Wetter in den Pool zu springen!



Da Zoe gerade aber abgelenkt ist, mischt Vergil sich ein und belehrt Brienne. Die merkt ziemlich schnell, dass die Erwachsenen nicht gerne sehen, was sie da tut. Ich übrigens auch nicht. Ein kranker Sim in diesem Haushalt reicht mir.



Zufrieden mit seiner Arbeit geht Vergil an die Bar und holt sich ein Getränk. Er hatte zwar schon eines an den Tisch bestellt gehabt, aber die Bedienung lässt sich zu viel Zeit für seinen Geschmack.



Und nicht nur für seinen. Cynerics Magen meldet sich so langsam. Können die Köche hier nicht ein bisschen schneller arbeiten?



Vielleicht liegt es auch daran, dass aktuell nur eine einzige Kellnerin zu arbeiten scheint und die damit beschäftigt ist, Brienne mitzuteilen, dass der Pool im Winter eigentlich geschlossen ist. Nicht, dass das Brienne interessieren würde.



Zum Glück taucht irgendwann noch eine Kollegin auf, so dass die Sims doch irgendwann zu ihrem Essen kommen. Besser spät als nie!



Entsprechend wird es auch nach Mitternacht, bis sie endlich nach Hause kommen. Aber zumindest sind sie jetzt satt und größtenteils auch zufrieden. Der Tag heute hat die erhoffte Ablenkung gebracht.


Hält die Ablenkung an, oder bricht zuhause wieder die Trauer aus?
 
Macht die Kälte Brienne wirklich nichts aus?
 
Wird Yvain bald wieder gesund?
 
Und wieso wird Daisy so vernachlässigt?


Wir werden sehen...


Kommentare