Hands Off! in Chaoshausen - Tag 41: Das Findelkind

 

 



Als Xanti vor die Haustür geht, um nachzusehen, woher das Geschrei kommt, bietet sich ihm ein äußerst ungewöhnlicher Anblick. Vor der Tür auf dem Boden liegt doch tatsächlich ein blaues Baby, umgeben von merkwürdigen grünen Lichtern.



Während er versucht, sich das Ganze genauer anzusehen, wird er plötzlich von hellem Licht geblendet und spürt, wie er den Boden unter den Füßen verliert.



Diese Aliens werden auch immer geschickter. Jetzt legen sie meinen Sims schon Babys vor die Tür, um sie nach draußen zu locken…



Denn daran, dass dieses blaue Baby mit den großen blauen Augen nicht ganz von diesem Planeten stammt, besteht eigentlich kein Zweifel. Komisch nur, dass die Aliens das nicht auch wieder mit aufgesammelt haben, nachdem sie Xanti mitgenommen haben. Sie haben es einfach vor der Tür liegen lassen.



Tanya bekommt gar nicht mit, was sich dort draußen abspielt. Nachdem sie sich davon überzeugt hat, dass Brienne auch wirklich schläft, geht sie zurück in die Küche, um Tortilla-Hotdogs zuzubereiten.



Leider scheint sie im hohen Alter ein wenig vergesslich zu werden und hört plötzlich mittendrin auf zu kochen. Stattdessen bleibt sie einfach nur neben der Pfanne auf dem Herd stehen. Was genau wollte sie hier nochmal machen?



Erst eine halbe Stunde später, als selbst sie mit ihren schlechten Ohren das Knurren ihres Magens nicht mehr überhören kann, fällt es ihr wieder ein.



Wieder eine Stunde später wird Xanti von den Aliens zurückgebracht. Ihr Baby vergessen sie aber schon wieder. Ob sie ihm wenigstens eine Bedienungsanleitung dafür mitgegeben haben?



Vorausgesetzt natürlich, sie sind dazu überhaupt gekommen. Es würde mich nicht wundern, wenn Xanti im UFO plötzlich einen seiner Knabberanfälle bekommen hätte und die Aliens ihn lieber so schnell wie möglich wieder losgeworden sind.



Eine Anleitung braucht Xanti aber eigentlich auch gar nicht. Was auch immer das für ein Kind ist, es ist ganz allein und es einfach so da liegen zu lassen bringt er einfach nicht übers Herz.



Vielleicht kann er ja seinen großen Bruder um Rat bitten. Ulric ist heute Nacht wieder mal zu Besuch und wie auch schon letztes Mal versucht er wiederholt, seinen Magen zu füllen. Nur will das als Geist einfach nicht so recht klappen.



Bevor er aber irgendjemanden fragt, beschließt Xanti spontan, das Kind einfach ins Haus zu bringen. Neben Brienne ist ja noch ein Bettchen frei und die Kleine freut sich sicher auch über einen Spielkameraden.



Nachdem das Baby versorgt ist, wendet Xanti sich tatsächlich an Ulric. Es tut gut, seinen Bruder wiederzusehen, wenn auch in dieser ungewohnten Form.



Vor allem, weil Ulric ihm so ganz neue Streiche spielen kann. Xanti kann das Gefühl noch nicht ganz einordnen, das dabei entsteht, wenn ein Geist durch einen hindurchschwebt. Er weiß nur, dass er es verdammt ekelig findet.



Während Xanti und Ulric sich den Rest der Nacht über miteinander unterhalten, wird Zoe am Morgen ziemlich überrascht. Sie wollte eigentlich nur nach Brienne sehen und jetzt ist da plötzlich ein zweites Baby? Und dieses Baby ist blau? Yvain kann ihr leider auch nicht sagen, wo das herkommt.



Die Neuigkeit des blauen Babys spricht sich schnell im Haus herum. Andromeda muss sich das auch unbedingt anschauen, immerhin kennt sie sich mit ungewöhnlichen Hautfarben aus. In ihren Augen sieht das schon sehr stark nach Alienbaby aus.



Während die anderen sich um den Neuankömmling scharen, kümmert Zoe sich um ihr eigenes Kind. Sie füttert Brienne und legt sie anschließend auf die Spielmatte. Damit sollte sie erst mal beschäftigt sein, immerhin hat Zoe selbst Hunger.



Als sie sich dann aber etwas zu Essen macht, spürt sie plötzlich eine Präsenz hinter sich. Wo kommt der denn her und was will der hier? Wer ist das überhaupt?



Noch merkwürdiger ist, dass er genauso schnell wieder verschwindet, wie er aufgetaucht ist. Sehr mysteriös.



Als Wilma sich an diesem Vormittag um ihre Pflanzen kümmert, fällt ihr auf, dass die beiden Gartenzwerge nicht mehr hier stehen. Das kann eigentlich nur zwei mögliche Erklärungen haben. Entweder, jemand hat sie geklaut, oder die Aliens haben sie mitgenommen. Die beiden haben ja lange genug auf diese Mitfahrgelegenheit gewartet.



Nachdem Wilma mit dem Garten fertig ist, macht sie sich auf den Weg zu einem kleinen Spaziergang. Dabei stolpert sie fast über den Teppich, auf dem das neue Baby angeliefert wurde. Bei näherem Hinsehen kann sie die Worte "Projekt C Y-N.E.R.I.C.” erkennen. Projekt Cyneric? Hmm…



Wie es der Zufall will, begegnet Wilma bei ihrem Spaziergang Kekoa. Der war gerade wohl auch auf dem Weg zum Haus. Er kommt ja praktisch täglich vorbei. Ich will mal wissen, woher er die Zeit dafür nimmt, er ist ja sonst immer so beschäftigt mit seinem Studium.



Aber er hat gutes Timing. Brienne könnte gerade wirklich Hilfe gebrauchen, ihre Windel war so voll, dass sie geplatzt ist. Zoe findet das toll, weil…äh….ist ja auch irgendwie ein Meilenstein?



Ihr Vater zeigt da schon eine etwas realistischere Reaktion und kümmert sich um die Windel. Ein Bad wäre zwar noch besser gewesen, aber das ist zumindest ein Anfang.



Kekoa ist nur irritiert, als er plötzlich ein Knurren hinter sich hört. Hat die Familie neuerdings einen Hund?



Wenn es nach Wilma ginge, wäre ein Haustier auf jeden Fall erwünscht. Da das im Moment aber noch nicht wirklich realistisch ist, hält sie sich eben an die Streuner rund ums Haus.



Am Nachmittag kommt Zoe endlich mal auf die Idee, ihre Tochter zu baden. Gut so. Gestunken hat sie trotz der frischen Windel nämlich immer noch.



Als sie Brienne zurück ins Kinderzimmer bringt, stellt sie fest, dass der Neuankömmling mittlerweile auch aufgewacht ist. Xanti ist ebenfalls gleich zur Stelle. So langsam muss das Kind doch Hunger haben.



Damit behält sie auch Recht. Genug Muttermilch für zwei Babys hat Zoe zwar nicht, aber das Fläschchen wird auch gerne angenommen.



Yvain platzt fast vor Stolz, als er heute nach Hause kommt. Er wurde schon wieder befördert und ist jetzt Unterstabsfeldwebel. Wenn er so weitermachen will, muss er aber seine Logikfähigkeit erhöhen.



Andromedas Schultag ist dagegen gar nicht gut gelaufen. Sie ist müde, traurig und wütend zugleich. Alles ist schrecklich! Niemand versteht sie!!



Und eine Dusche bräuchte sie auch, wenn ich mir das so ansehe. Aber das ist ihr egal. Ihr ist alles egal. Das ist einer dieser Tage, an dem einem nichts Vernünftigeres übrig bleibt, als sich einfach hinzulegen und zu schlafen. Vielleicht sieht die Welt hinterher ja wieder besser aus.



Zoe fällt ein, dass sie immer noch nicht gegessen hat. Der Geruch von Tanyas Kochkünsten lockt sie in die Küche. Hoffentlich macht Tanya genug für alle.



Sie hätte sich vorher vielleicht nur zweimal überlegen sollen, ob sie das Baby mitbringt. Eine perfektere Ablenkung gibt es gar nicht. So wird das mit dem Essen natürlich nichts.



Nicht, wenn Zoe das nicht selbst in die Hand nimmt. Andromedas ungeduldiges Genörgel ist aber auch nicht gerade hilfreich.



Nachdem das nicht weniger wird, schicken die Erwachsenen Andromeda nach draußen, um den Tisch zu decken. Das tut sie dann auch, obwohl sie eigentlich so gar nicht einsieht, dass sie das jetzt machen muss.



Yvain versucht das alles einfach zu ignorieren. Für ihn gibt es, zur Feier des Tages, Abendessen aus der guten alten Mikrowelle. Das hat er irgendwie vermisst.



Als Andromeda zurück in die Küche kommt, traut sie ihren Augen nicht. Wieso haben die Erwachsenen sie eigentlich draußen den Tisch decken lassen, wenn sie doch alle hier drinnen essen?! Bevor sie aber dazu kommt, sich zu beschweren, erzählt Yvain so begeistert von seiner Beförderung, dass sie glatt wieder vergisst, sich zu beschweren. Als guter Sim kann sie gar nicht anders, als sich für ihn zu freuen.



Während die anderen alle in der Küche beschäftigt sind, lernt Brienne ganz heimlich, sich hinzusetzen. Sie ist darüber selbst ganz erstaunt. Wow, sieht die Welt von hier oben anders aus!



Etwas später wird das andere Baby von Tanya versorgt, als Wilma sich plötzlich einmischt. Sie erzählt, was sie auf dem Teppich gesehen hat und dass sie glaubt, dass das Kleine ein Junge ist, der Cyneric heißt. Tanya ist davon nicht so ganz überzeugt, aber das Baby scheint tatsächlich auf den Namen zu hören.



Yvain fühlt sich heute Abend irgendwie beobachtet. Verfolgt, sogar! Brienne kommt zwar nur langsam voran, aber sie hat gelernt, sich fortzubewegen. Das Haus ist jetzt offiziell nicht mehr vor ihr sicher.



Tanyas Ablehnung macht Wilma ein bisschen zu schaffen. Dabei sollte es ihr eigentlich egal sein, was sie denkt. Immerhin hat Tanya auch nicht mehr Ahnung von Babys als sie selbst und diesmal lag Wilma eindeutig richtig, da ist sie sicher. Gut, dass sie beim Umgang mit Pflanzen wenigstens niemand anzweifelt.



Andromeda hat von Babys zwar auch keine Ahnung, aber sie hat Spaß daran, den Umgang mit ihnen zu lernen. Sogar das Windelwechseln macht ihr nichts aus. Das ist gut zu wissen.



Vor allem, weil ich Xanti das mit den Babys in nächster Zeit nicht aufhalsen wollen würde. Er hat zwar wieder einen erfolgreichen Arbeitstag hinter sich, aber er merkt, wie sehr die ständige Arbeit so langsam an ihm zehrt.


Bahnt sich da ein Burnout an?

Bekommt Andromeda ihre Gefühle in den Griff?

Wie lange hält Tanya noch durch?

Und wurde Cyneric wirklich von den Aliens dagelassen?


Wir werden sehen…

 

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