Hands Off! - Tag 165: Der letzte Ausflug

 

⬅ Zurück zu Tag 163+164




Die Trauer geht diesmal wirklich an niemandem vorbei, nicht einmal an den Geistern.



Bei Nora geht das sogar so weit, dass die glatt beschließt, ihrem Heimatplaneten einen Besuch abzustatten. Im Haus hält sie es wohl nicht mehr aus.



Damit ist sie nicht alleine. Ihre Tochter folgt ihr auch gleich. Jedenfalls eine davon. Phoebe muss sich erst noch an das Jenseits gewöhnen, die hat gerade keine Zeit für solche Ausflüge.



Trotzdem muss das Leben im Haus weitergehen. Zoe versteht nicht, wo ihre Mama hin ist und sucht Hilfe bei den Großen, aber Phoebes Söhne sind selbst alle überfordert mit der Situation.



Gut, dass noch Kuchen da ist. So kann sie sich zumindest selbst füttern.



Es ist sogar noch weitaus mehr da als nur Kuchen. Allerdings ist das Wenigste davon fertig zubereitet. Ob das Agnes’ Versuch war, dem Haushalt eins auszuwischen? Bei ihrer Laune würde ich ihr das ja glatt zutrauen.



Dabei ist der Haushalt gerade ja sowieso schon am Ende. Wilma war zwar vor Phoebes und Robins Tod schon Elternlos, aber im Augenblick ist ihr einfach alles zu viel. Ihre Hormone spielen verrückt, Xanti hat sie gebissen und jetzt ist auch noch die Stereoanlage kaputt! Wahrlich ein Grund zum heulen. Gut, dass Vergil sich schon darum kümmert.



Tut er ja auch gern. Nur bekommt er diesmal einen Stromschlag ab dabei. Vielleicht sollte er sich für den Rest des Tages lieber ausruhen.



Xanti bekommt langsam wieder Durst. Gut, dass Zoe gerade nicht hinschaut, als er die Zähne zeigt, sonst würde sie es noch mit der Angst zu tun bekommen. Wobei es mich schon wundert, dass Xanti nicht der Appetit vergeht, wenn ich mir Zoe so ansehe.



Das merkt er aber auch und ist entsprechend schockiert über sich selbst. Was tut er denn da? Verliert er etwa die Kontrolle über sich?



Sobald er wieder Herr über seine Sinne ist, beschließt er, der armen Zoe endlich ein Bad zu geben. Die stinkt schon wieder viel zu lange vor sich hin.



Anschließend geht es los zum Ausflug. Der führt heute auch nur einmal über die Straße in den Park. Ich hoffe, Xanti hat Sonnencreme mitgenommen, auch wenn es teilweise bewölkt ist.



Auf jeden Fall hat er seine Empathie mitgebracht. Er weiß zwar immer noch nicht genau, was passiert ist, aber den Zusammenhang zwischen den Löchern in Wilmas Hals und seinen Zähnen kann er sich schon denken. Das tut ihm natürlich sehr leid, weshalb er sich ehrlich bei ihr entschuldigt.



Der Rest des Haushaltes verteilt sich währenddessen im Park. Wie erwartet ist der Whirlpool mal wieder sehr beliebt, aber Silvio will lieber etwas nutzen, das sie nicht auch zuhause haben: die Rollschuhbahn.



Das muntert ihn zwar nicht direkt auf, aber die Konzentration, die er dafür aufbringen muss, nicht umzufallen, lenkt ihn zumindest ab.



Xanti und Ulric versuchen es lieber mit einer Runde Tischtennis.



Dabei schlägt Xanti seinen Bruder locker. Er hat einfach die besseren Reflexe.



Währenddessen stellt Caleb unter Beweis, dass er seinen Sohn immer noch nicht versteht. Ich ahne, dass er Silvio damit abhalten will weiter zu klauen, aber Geld ist ja gar nicht der Grund, weshalb er das tut. Ihm macht das Klauen einfach nur Spaß!



Dafür sieht Benson ein, dass das mit der neuen Freundin eine schlechte Idee war.



Und auch Ulrics Telefon klingelt. Ich erwarte halb, dass es Evan ist, der ihn da anruft, aber stattdessen ist es ein Unbekannter. Ulric wird ganz blass, als er das hört. War die Tischtennisplatte irgendwie elektronisch und die Nutzung hätte eigentlich etwas gekostet?



Er macht schon Xanti dafür verantwortlich, weil das mit dem Tischntennis ja seine Idee war, da hört er das Kichern aus der Leitung. Es stellt sich heraus, dass es einfach nur Andrés war, der ihm da einen kleinen Streich gespielt hat.



Im Whirlpool herrscht auch nicht gerade die beste Stimmung. Nach einem Nickerchen beschließt Vergil, dass es ihm hier drin langsam zu nass wird, und verlässt den Whirlpool. Als er daraufhin aber feststellen muss, dass es angefangen hat zu regnen, klettert er gleich wieder hinein.



Wenigstens Zoe lässt sich davon nicht abhalten. Egal ob Regen oder nicht, so ein Sandkasten ist schon toll. Den zuhause im Garten hat sie bisher noch nicht bemerkt.



Xanti empfindet das Wetter eigentlich auch als positiv. So muss er wenigstens keine Angst vor der Sonne haben.



Besagte Sonne geht aber sowieso schon unter, es ist ja Winter. Nach und nach bekommen alle Hunger und holen sich etwas zu essen. Vergil hat Burger gegrillt. Allerdings streunen heute ein paar Tiere im Park herum und einer der Hunde hat es wohl auf Wilmas Burger abgesehen.



Während die Anderen essen, versucht Tanya sich mal am Rollschuhfahren. Sie war davon ausgegangen, dass das für sie, sportlich wie sie ist, ein Klacks werden sollte. Ist es aber nicht.



So dunkel, wie es inzwischen geworden ist, sollten die Sims langsam aber sowieso nach hause gehen.



Als die Sims zurückkehren, ist irgendetwas anders. Silvio bemerkt es als Erster. Was ist das für ein seltsames grünes Glühen bei der Gartenhütte?



Offenbar geht das Glühen von diesen komischen Pflanzen hier aus. Die sahen heute Morgen aber noch nicht so aus! Oder? Was hat Wilma da nur gepflanzt?



Plötzlich spürt er ein seltsames Kribbeln. Bevor er weiß, wie ihm geschieht, verändert Silvios Äußeres sich zu seiner Alienform. Im exakt gleichen Moment fängt er an, Stimmen zu hören.



“Hör uns zu”, flüstern die Stimmen, “du bist hier nicht mehr sicher.” Silvio ist verwirrt. Sprechen da etwa gerade die Pflanzen zu ihm? Oder spricht nur etwas durch die Pflanzen? Bevor er lange darüber nachdenken kann, geht es weiter. “Sie haben euch nur so lange verschont, weil du ein Sohn von einem von ihnen bist. Windenburg haben sie bereits in ihrer Gewalt, aber das war nur der Anfang. Sie werden nicht ruhen, bis sie jeden einzelnen Sim mit ihrem Saft unter ihre Kontrolle gebracht haben. Dieses Schicksal soll euch nicht treffen. Ihr seid anders. Ihr habt euren eigenen Willen und so soll es bleiben. Du bist auch unser Nachkomme, Silvio, und deshalb wollen wir dir helfen. Komm in die Hütte…”



Die Stimmen wecken Silvios Neugier zu sehr, als dass er deren Vorschlag ignorieren könnte. In der Hütte sieht er, dass sich dort der Boden unter der Sauna aufgetan hat und eine Treppe tief in die Erde führt. Er ist definitiv zu müde und zu verwirrt, um das auch noch zu hinterfragen, also folgt er ihr nach unten.



Der Raum, den er dort vorfindet, scheint der Ursprung der seltsamen Pflanzen zu sein. Sie kommen alle von diesem Metallbogen. “Gut.”, ertönen die Stimmen wieder. “Gut gemacht, Silvio. Mit diesem Portal können wir euch in Sicherheit bringen. Hol deine Familie und aktiviere es.” Das Ganze klingt ja schon sehr eigenartig. Verdächtig eigenartig geradezu. Gleichzeitig kann er sich nicht helfen. Die Stimmen klingen irgendwie vertraut. Er kann sie nicht zuordnen, aber er hat das Gefühl, dass sie ihm nichts Böses wollen. Trotzdem stellen sich ihm noch zu viele Fragen. Wieso ausgerechnet jetzt? Als ob sie seine Gedanken lesen könnten, antworten die Stimmen: "Weil wir sie nicht länger aufhalten können. Wir haben es schon mehrmals versucht. Zuletzt vor ein paar Tagen. Aber wir fürchten, euch damit auf Dauer ebenfalls zu schaden, deshalb wollen wir euch in Sicherheit bringen." Ahja. Nur wie erklärt er das dem Rest des Haushaltes?



Eine Frage, die sich sehr schnell erübrigt. Als Silvio wieder nach oben kommt, warten die Anderen bereits im Garten auf ihn. Sie wissen Bescheid.



Vor wenigen Minuten haben die Aliens Elroy abgeholt, wie letzte Nacht schon Nora und Quinn. Die anderen Geister werden folgen, hat er gesagt. Es ist Zeit zu gehen. Aber das ist nicht der Weg für die noch Lebenden. Der ist Silvios Verantwortung, als letzter im Haushalt lebender Alien.



Es ist also soweit. Niemandem fällt es leicht, so plötzlich alles zurückzulassen. Trotzdem folgen alle Silvio in den Portalraum, nachdem er die Ereignisse nochmal aus seiner Sicht geschildert hat. Elroy hat schließlich keinen Grund, seine Nachfahren anzulügen, oder?



Jetzt wird Silvio auch langsam klar, wer da mit ihm geredet hat. Aliens. Schon als Kleinkind hatte er das Gefühl, dass durch diese Pflanzen jemand mit ihm zu kommunizieren versucht und wenn er den Erzählungen der vorhergegangenen Generationen glauben schenkt, dann war er damit nicht alleine. Nur hat er als Kleinkind nie verstanden, was sie von ihm wollen. Jetzt fügt sich langsam aber sicher aber alles zu einem Bild zusammen. Mit dieser neuen Gewissheit wagt er den ersten Schritt. Eine Berührung reicht, um das Portal zu aktivieren.



Nach und nach folgt ihm der Rest des Haushaltes. Einer nach dem anderen bricht auf ins Unbekannte. Zurück bleibt nur das leere Haus.



Wie lange haben die Aliens schon versucht, den Haushalt zu kontaktieren?

War dieser Raum mit dem Portal schon immer unter dem Haus?

Wohin wurden die Sims gebracht?

Und wie wird das Leben für alle weitergehen?


Wir werden sehen…

 

 ⬅ Zurück zu Tag 163+164    |    Fortsetzung folgt...?

Kommentare