Hands Off! - Tag 163+164: Die etwas andere Pubertät

 

⬅ Zurück zu Tag 161+162




Seine Wut darüber, dass sein Vater ihn völlig umsonst nach Windenburg gerufen hat, lässt Silvio am Riesenteddy im Kinderzimmer aus. Nach diesem Wochenende war er ohnehin schon angespannt, jetzt ist er einfach nur noch sauer.



Anschließend legt er sich schlafen. Seine Schwester hat da schon mehr Glück. Obwohl sie benommen ist, hat sie es geschafft Früchte auf dem Grill zuzubereiten, ohne dabei die halbe Dachterrasse anzuzünden. Ganz nebenbei hat sie dabei außerdem Stufe 10 der Kochfähigkeit erreicht.



Die Früchte riechen so gut, dass sogar Ulric nicht widerstehen kann. Phoebe sieht das sehr gern. Ihr Sohn hat wohl doch noch Einiges von ihr zu lernen.



Währenddessen treffen sich im Haus zwei alte Freunde zum Tee. Den beiden geht es im Augenblick offenbar nicht so gut. Vielleicht hilft es ihnen ja, miteinander zu reden.



Die anderen Haushaltsmitglieder gehen nach und nach schlafen. Xanti ist allerdings pünktlich um 6:00 Uhr schon wieder wach. Er hat heute Geburtstag und ist so aufgeregt, dass er einfach gar nicht mehr schlafen kann.



Trotzdem geht es zuerst in die Schule. Zumindest für ein paar Stunden. Da Xanti am Mittag altern wird, beginnt die Feier um 12:00 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt sind er und die anderen vom Unterricht freigestellt.



Jetzt, wo Vergil nicht mehr im Haus ist, können die anderen Sims sich ja wieder in die Küche wagen. Tanya war leider zu spät dran für die gegrillten Früchte und muss sich jetzt selbst etwas zubereiten. Allerdings Ist das leichter gesagt als getan. Sie hat ihre eigene Kraft unterschätzt und eines der Messer beim Schneiden der Tomaten so tief ins Schneidebrett geschlagen, dass das Herausziehen einige Mühe kostet.



Mit dem Endergebnis ist sie allerdings sehr zufrieden. Langsam wird sie zu einer richtig guten Köchin.



Mitten beim Essen wird sie von einem Anruf unterbrochen. Wirklich, Benson? Ausgerechnet am Geburtstag deines Sohnes? Ist Phoebe dir jetzt zu alt geworden? Da Tanya sich ziemlich überrumpelt von diese Frage fühlt und außerdem nicht wirklich qualifiziert, diese zu beantworten, rät sie ihm, er solle das lieber selbst entscheiden.



Warum fragt er überhaupt Tanya? Das muss sie erst mal bei einer Runde Sport verarbeiten.



Um 12:00 Uhr startet dann, wie geplant, Xantis Geburtstagsfeier. Die Kinder sind allerdings ein bisschen eingeschüchtert. Wer hat denn diese mies gelaunte Caterin eingestellt?



Während die Anderen noch mit respektvollem Abstand Agnes Knautschgesicht beim Kochen beobachten, wächst Xanti zum Teenager heran. Ab jetzt ist er ein richtiger Vampir, der sich vor der Sonne schützen muss. Umso passender ist es, dass er ab sofort “wartungsintensiv” ist. Da wird er hoffentlich sowieso besser auf sich acht geben. Außerdem hat er jetzt den Wunsch nach einer “großen glücklichen Familie”, egal ob aus Vampiren oder Anderem bestehend.



Noch hat Agnes nichts angezündet, aber Ulric verspürt trotzdem das Bedürfnis in Deckung zu gehen.



Apropos Bedürfnis: mit Zoe geht es langsam bergauf. Nachdem sie gestern gefüttert wurde, konnte sie sich vollständig ausschlafen. Sie stinkt zwar immer noch und hat auch schon wieder Hunger, aber zumindest um Zweiteres hat Robin sich schon gekümmert.



Xanti genießt derweil die Beachtung der anderen Teenager. Als Kind war er denen immer zu uninteressant, aber jetzt kann er endlich mitreden.



Von seinem Vater ist er dagegen enttäuscht. Benson ist zwar auch zur Geburtstagsfeier gekommen, schenkt Xanti aber keine Aufmerksamkeit.



Jedenfalls nicht, bis er ihn in ein Gespräch verwickelt. Und dann ist es auch nicht die Art von Aufmerksamkeit, die Xanti sich gewünscht hätte. Benson ist angespannt, weil er eigentlich lieber Zeit mit seiner neuen Freundin verbringen würde. Das macht er seinem Sohn auch klar. Dabei kann der doch nichts dafür, heute Geburtstag zu haben.



Wenigstens Zoes Familie kümmert sich um sie. So wie es aussieht wurde sie mittlerweile von irgendjemandem gebadet und jetzt bekommt sie von ihrer Tante die Bedürfnisse beigebracht. Damit will Anaëlle wohl verhindern, dass es nochmal so weit kommt wie gestern.



Vergil ist aber nicht eifersüchtig. Ganz im Gegenteil: er freut sich für die Kleine. Außerdem hat er ja auch noch mehr Familie als nur seinen Vater.



Um 19:00 Uhr beende ich die Feier. Die drei ältesten Haushaltsmitglieder sind sowieso alle schon längst im Whirlpool eingeschlafen, das sagt mir, dass sie lieber Ruhe hätten.



Immerhin ist Xanti am Ende doch ganz zufrieden, trotz der Auseinandersetzung mit seinem Vater.



Nach und nach gehen die meisten Haushaltsmitglieder schlafen. Xanti bleibt wach um seine Hausaufgaben zu machen. Mitten in der Nacht schreckt aber plötzlich Yvain aus dem Schlaf. Er hatte einen schrecklichen Albtraum darüber, dass sein seltsames Tentakelmonster unter seinem Bett lebt! Oder war das gar kein Traum…?



Ein kurzer Blick unter das Bett genügt, um Gewissheit zu erhalten. Das war kein Traum! Da sind wirklich Tentakel unter dem Bett! Yvain ist entsetzt. Was soll er denn jetzt nur tun?



Bevor er jemanden dazu bringen kann, sich darum zu kümmern, passiert im Badezimmer nebenan etwas, das die Aufmerksamkeit des gesamten Haushaltes auf sich zieht: Phoebe stirbt.



Sogar die Hausgeister kommen, um zu trauern. Oder um dem Sensenmann böse Blicke zuzuwerfen, in Lillies Fall. Sie ist immer noch nicht darüber hinweg, dass sie bei ihrem Tod einfach vergessen wurde.



Den Sensenmann stört das aber wenig. Viel mehr inspiriert es ihn dazu, eine Romanze zu lesen. Ich will gar nicht wissen, was da im Jenseits wirklich vorgefallen ist.



Ein Haushaltsmitglied zu verlieren ist deutlich schrecklicher als jedes Tentakelmonster. Yvain glaubt nicht, dass er heute Nacht nochmal schlafen kann. Dafür bewundert er Ulric, wie der damit umgeht. Dem geht es auch natürlich auch nicht gerade gut, Phoebe war schließlich seine Mutter, aber er lenkt sich ab so gut er kann.



Nachdem es nichts mehr zu reparieren gibt, stopft Ulric sich mit Kuchen voll. Der tröstet zwar nur ein bisschen, aber ein leerer Magen würde ihn nur noch trauriger machen.



Auch Xanti versucht sich vom Tod seiner Mutter abzulenken, indem er debattieren übt. Leider ist das gar nicht so leicht, wenn man kein Spiegelbild mehr besitzt. Daran muss er sich erst noch gewöhnen.



Vergil steht dagegen einfach nur im Wohnzimmer herum und hört laut Musik, in der Hoffnung, dass die seinen Kummer überschallt. Dass dabei wahrscheinlich niemand in der Nachbarschaft mehr schlafen kann, stört ihn wenig. Es ist sowieso schon 7:00 Uhr.



In die Schule geht es für die beiden eine Stunde später trotzdem. Noch. Vergil hat am späten Nachmittag Geburtstag und wird endlich erwachsen, aber einmal muss er noch die Schulbank drücken.



Auch bei den Daheimgebliebenen herrscht bedrückte Stimmung, zumal Zoes Bedürfnisse schon wieder gefährlich niedrig sind. Diesmal wartet Robin aber nicht, bis alle in den roten Bereich abgerutscht sind und bringt sie lieber gleich ins Bettchen.



Kurz darauf kippt sie selbst um. Heute Nacht haben alle zu wenig Schlaf bekommen, aber um ihre Tochter wollte sie sich trotzdem zuerst kümmern.



Der Einzige, der trotz alldem noch gute Laune hat, ist Silvio. Der geht erstaunlich locker mit dem Tod seiner Schwester um. Beruhigt er sich mit dem Gedanken, sie ohnehin als Geist wieder treffen zu können?



Dass das nicht ganz richtig ist, merkt er aber selbst. Alle außer ihm sind am Boden zerstört. Sollte er nicht auch traurig sein? Völlig überraschend beschließt er, mit Ulric mitzufühlen.



Aber selbst das reicht nicht aus, um ihm die Laune zu verhageln. Im Augenblick scheint er echt resistent gegen Trauer zu sein.



Am schlechtesten geht es wahrscheinlich Xanti. Der ist nicht nur traurig, als er nach hause kommt, sondern fühlt sich außerdem irgendwie krank. Sein Magen tut seltsame Dinge und er wird von Stunde zu Stunde durstiger, egal wie viel er trinkt.



An den Hausaufgaben führt trotzdem kein Weg vorbei. Die würde er gerne noch beenden, bevor Vergils Geburtstagsfeier losgeht.



Ganz fertig wird er aber nicht. Der Durst macht ihn einfach verrückt. Wie soll er sich denn bitte konzentrieren, wenn er total ausgetrocknet ist? Hätte Vergil mit dem Altern nicht noch warten können?



Offenbar nicht. Kaum, dass die Gäste angekommen sind, wächst Vergil auch schon ein gutes Stück. Er stellt fest, dass er eigentlich einige Interessen hat, die ihn als “Geek” qualifizieren könnten. Womit er jetzt ein Geek und ein Bro ist. Und abenteuerlustig. Interessante Kombination.



Schließlich hält Xanti es nicht mehr aus. Bevor er darüber nachdenken kann, was hier gerade passiert, schnappt er sich komplett Instinktgesteuert einfach Wilma und beißt sie in den Hals, um ihr Plasma zu trinken.



Robin ist darüber alles Andere als glücklich.



Wenigstens fühlt Xanti sich danach deutlich besser. Von Wilma kann man das leider nicht sagen.



Mich würde echt mal interessieren, warum immer der halbe Haushalt in den Whirlpool springt um zu schlafen, sobald eine Feier startet. So voll ist der an normalen Tagen nie.



Wilma versucht nach ihrem unfreiwilligen Nickerchen doch noch ihre Hausaufgaben zu beenden. Dafür hat sie sich ins Kinderzimmer zurückgezogen, weit weg von Xanti.



Der ist wiederum in der Küche zurückgeblieben. Dort erntet er allerdings auch nur misstrauische Blicke von den Gästen. Was hat er denn getan? Er kann sich gar nicht erinnern...



Dafür amüsiert Robin sich bestens. Auf die Kosten derer, die auf ihre Streiche hereinfallen, versteht sich.



Leider hat sie das letzte mal gelacht. Sie wollte sich gerade zu den Anderen im Whirlpool gesellen, da verlässt sie ihre Kraft.



Wie es Tradition ist, wird ihre Urne ins Regal am Kamin gestellt. Inzwischen ist die Urnensammlung ziemlich groß geworden.



Nach Robins Tod schafft nicht einmal Silvio es mehr, die Tränen zurückzuhalten. Die Feier ist damit wohl auch beendet.



Wird der Haushalt sich von diesen neusten zwei Todesfällen erholen?

Was tut Silvio jetzt ohne Robin und seine Schwester?

Lernt Xanti, seinen Durst zu kontrollieren?

Und wird Wilma ihm so schnell wieder über den Weg trauen?


Wir werden sehen…

 

 ⬅ Zurück zu Tag 161+162    |    Weiter zu Tag 165

Kommentare