Hands Off! in Chaoshausen - Tag 60: Der Plan

 

 



Heute Nacht zeigt sich ein Geist, den ich schon völlig vergessen hatte: der arme junge Mann, der vor einer Weile von Diane auf der Straße angegriffen wurde. Ich sollte mich mal um seinen Grabstein kümmern.



Er lässt sich keine Zeit damit, sich ans Klavier zu setzen und zu spielen. Vielleicht hofft er damit, Andromeda hervorlocken zu können. Als die beiden sich das letzte Mal begegnet sind, war ja sie es, die hier am Klavier gesessen hat.



Ich fürchte aber, heute Nacht bleibt er alleine. Außer ihm scheint keiner der anderen Geister hier zu sein. Zumindest finde ich keinen.



Die Einzige, die sich hier unten blicken lässt, ist Brienne. Die interessiert sich aber auch nicht wirklich für den klavierspielenden Geist. Eigentlich will sie nur zum Whirlpool.



Erst etwa zwei Stunden später bekommt er tatsächlich Gesellschaft in Form von Xanti. Es wundert mich ehrlich gestanden, dass der so gut drauf ist. Eigentlich hat er wahnsinnigen Durst, aber er versucht um jeden Preis zu vermeiden, etwas zu trinken. Hängt ihm die Sache mit Andromeda etwa immer noch so sehr nach? Aber wieso trinkt er dann keines von seinen Trinkpäckchen? Wenn er es weiter hinauszögert, verliert er doch nur wieder die Kontrolle und fällt jemanden an.



Wie ich sehe, schlafen Brienne und Cyneric auch mal wieder nicht. Stattdessen unterhalten sie sich morgens um 3 im Whirlpool und schmieden einen Plan. Cyneric ist wieder gesund und Brienne hat bald Geburtstag. Das sollte doch eigentlich gefeiert werden, oder nicht?



Nach einem ausgiebigen Gespräch, das ganz nebenbei auch noch Briennes Selbstsicherheit so stark erhöht hat, dass sie ihre Angst überwindet, fassen die beiden einen Beschluss. Um ihren Plan in die Tat umsetzen zu können, sollten sie aber ausgeschlafen sein, also macht Brienne sich auf den Weg zu einem in ihren Augen geeigneten Schlafplatz. Merkwürdig, dass sie nicht direkt im Whirlpool eingenickt ist.



Die Yogamatte ist wohl einfach bequemer.



Cyneric hält es für wichtiger, zuerst seinen Magen zu füllen. Sonst knurrt der noch so laut, dass nicht nur er selbst nicht schlafen kann, sondern auch der Rest des Haushaltes.



Er hat nur leider (mal wieder) vergessen, dass er laktoseintolerant ist und so ein Stück Kuchen mehr als genug Laktose enthält, um ihm ganz andere Probleme zu bereiten. Tja, das wars dann wohl mit dem Schlafen…



Wenigstens kümmert sich das andere laktoseintolerante Familienmitglied um seine Ernährung. Xanti hat sich endlich dazu durchgerungen, doch etwas zu trinken. Damit habe ich wenigstens eine Sorge weniger.



Gegen halb sieben wacht nach und nach der Rest des Hauses auf. Der größte Teil freiwillig, Wilma….weniger.



Und das einem faulen Sim wie ihr. Daisy hat echt Glück, dass sie so niedlich ist. Den Hundeblick hat sie inzwischen ganz gut drauf, aber das muss sie wohl auch, wenn sie will, dass sich hier überhaupt mal jemand um sie kümmert.



Wilma ist gerade so wach genug, um ihrer Tochter eine Schüssel mit Erbsen zu geben. Mies gelaunt, versteht sich. So wie sie aussieht, schläft sie aber gleich im Stehen weiter.



Würde sie wahrscheinlich auch, wenn Daisy das durch eine Erbsendusche nicht verhindern würde. Wieso hat noch niemand einen Spritzschutz für Hochstühle erfunden? Sollte Wilma mal an sowas arbeiten? Das Verhalten ihrer Tochter gibt ihr Anlass, darüber ernsthaft nachzudenken.



Bevor sie noch weiter mit Erbsen zugekleistert wird, ergreift Wilma schließlich die Flucht. Das mit dem Essen kriegt Daisy auch alleine hin, aber ihre Pflanzen, die gießen sich nicht von alleine! Zumindest nicht in Oasis Springs. Wann hat es hier eigentlich das letzte Mal geregnet?



Zoe geht den Tag heute langsam an. Sie hat immer noch Schmerzen von der Operation gestern, aber das ist zumindest besser als dieser ständige Juckreiz, oder?



In die Arbeit traut sie sich jedenfalls schon wieder und davon will sie sich auch nicht abhalten lassen. Der Haushalt ist schließlich immer noch knapp bei Kasse und ihre Schüler brauchen sie.



Cyneric hat sich von seinem Stück Kuchen inzwischen glücklicherweise auch erholt und hat es sogar irgendwie geschafft, noch ein Nickerchen einzuschieben. Ausgeschlafen ist er dadurch jetzt zwar noch lange nicht, aber die Aussicht, mit dem Rad in die Schule zu fahren, hält ihn wach.



Damit sind also wieder einmal die meisten Sims aus dem Haus und Daisy hängt wieder einmal im Hochstuhl fest. Ob sich das wohl jemals ändert?



Für ein Kleinkind hat Daisy wirklich eine Engelsgeduld. Sie wartet brav, dass jemand sie herausholt und jammert nicht einmal, als plötzlich das Licht ausgeht. Haben die Erwachsenen den Briefkasten schon wieder nicht gefüttert?



Es dauert eine ganze Weile, bis Wilma bemerkt, dass etwas nicht stimmt, und sich darum kümmert. Im Garten ist es um diese Tageszeit schließlich auch ohne Licht hell.



Damit ist die Familie wieder einmal blank. Wilmas Laune bessert das definitiv nicht, also lässt sie ihren Frust an der Mülltonne aus. Kein Wunder, dass hier immer so viel Müll herumliegt. Und das, wo er in der heißen Wüstensonne erst recht schnell zu stinken beginnt!



Bei einer Dusche lässt sie sich das Problem noch einmal durch den Kopf gehen. Wüstensonne? Wenig Regen? Probleme mit Stromrechnungen? Moment mal…passt das nicht eigentlich perfekt zusammen? Wieso ist sie nicht schon früher auf diese Idee gekommen?!



Kaum, dass sie mit der Dusche fertig ist, zückt sie das Telefon, um Dr. Lachance anzurufen. Schließlich ist das hier sein Haus und gegen einen kleinen Verbesserungsvorschlag hat er sicher nichts einzuwenden.



Der Anruf verläuft ziemlich erfolgreich. Dr. Lachance findet die Idee mit den Sonnenkollektoren auf dem Dach auch gut und verspricht, in den nächsten Tagen ein paar Handwerker vorbeizuschicken. Wilma ist stolz auf ihre Idee. Mit dem Alter kommt wohl doch die Weisheit. Leider auch die Rückenschmerzen. An die muss sie sich erst noch gewöhnen…



Am Mittag fällt Wilma irgendwann ein, dass sie ja auch noch eine Tochter hat und sie geht nach Daisy sehen. Wie erwartet sitzt diese immer noch im Hochstuhl und stinkt vor sich hin. Sie hatte wieder keine Möglichkeit, aufs Töpfchen zu gehen.



Dafür ist es jetzt zwar zu spät, aber Daisy ist trotzdem froh darüber, endlich freigelassen worden zu sein. Sie überlegt einen Moment, ob sie ihren Frust an dem roten Plüschdrachen auslassen soll, entscheidet sich im letzten Moment aber dagegen. Das bringt sie schließlich auch nicht weiter.



Sie hält es für sinnvoller, die Erwachsenen zu suchen und die um eine neue Windel zu bitten. Bleibt nur zu hoffen, dass sie diesmal auch verstehen, was sie von ihnen will.



Offenbar nicht…



Xanti macht sich ja schon ein bisschen Sorgen. Eingreifen kann er gerade aber auch nicht, ihm ist schon den ganzen Tag schwindelig und außerdem muss er gleich zur Arbeit. Das muss Wilma irgendwie alleine hinbekommen. Oder nicht? Hat da gerade jemand an die Tür geklopft?



Ah, Vergil mal wieder. Ein Kinderexperte ist der zwar auch nicht gerade, aber Xanti freut sich trotzdem immer, seinen Bruder zu sehen.



Kurz darauf, als Xanti dann wirklich zur Arbeit muss, kommt zum Glück der Rest der Familie nach Hause.



Wie zu erwarten war, sind die Kinder völlig übermüdet. Glücklich sind sie trotzdem, jetzt, wo sie ihren Plan ins Rollen gebracht haben. Heute Abend ist es soweit!



Bis dahin können sie sich noch ein Nickerchen gönnen.



Das gilt auch für Daisy, die diesmal zum Glück etwas schneller aus dem Hochstuhl befreit wurde. Nur das mit der frischen Windel wird wohl wieder nichts.



Zoe hatte heute wohl wieder einen besonders stressigen Tag in der Schule und nutzt die Gelegenheit, Wilma von ihren frechen Schülern und deren Streichen zu berichten. Vergils musikalische Untermalung macht ihre Geschichte nur noch dramatischer als sie sowieso schon ist.



Wilma fühlt sich von Zoes Erzählung inspiriert, eine selbstreinigende Beschichtung auf eine der Duschen aufzutragen. Dann passiert hier nicht auch so etwas wie in der Schule. Das hält Zoe zwar auch für eine gute Idee, aber eigentlich hätte sie gerne noch weiter geredet, um ein bisschen Dampf abzulassen.



Normalerweise würde sie ja mit ihrem Bruder reden, aber Yvain hat heute andere Pläne. Nach einem kurzen Nickerchen haut er gleich wieder ab. Seine Kollegen haben ihn eingeladen, heute Abend ein Konzert zu besuchen.



Er hat es so eilig, dass er es nicht einmal hinterfragt, dass sich plötzlich ein paar Kinder nahe des Hauses versammeln. Haben Brienne und Cyneric etwas damit zu tun?



Es liegt zumindest nahe, da all diese Kinder sich auf den Weg ins Haus machen. Das war also der Plan? Einen Haufen Schulfreunde einladen? Aber wieso erst um diese Uhrzeit?



Brienne scheint jedenfalls zu wissen, was sie tut, als sie ihr Handy zückt und Pizza bestellt.



Cyneric ist definitiv auch informiert. Aber haben sie eigentlich die Erwachsenen gefragt, ob das in Ordnung geht?



Wilma hat noch gar nichts davon mitbekommen. Wahrscheinlich wäre es ihr auch egal. Ich bin momentan auch einfach nur froh, dass sie sich endlich mal um Daisy kümmert.



Zoe ist ebenfalls anderweitig beschäftigt und Xanti und Yvain sind sowieso nicht zuhause, also passt das wohl schon irgendwie. Die Kinder amüsieren sich jedenfalls gut. Ist wahrscheinlich auch gar nicht schlecht, wenn Brienne und Cyneric mal Freunde mit nach Hause bringen.



Als um 22 Uhr überall im Wohnzimmer Schlafsäcke verteilt werden, wird auch langsam klar, was hier gespielt wird. Das soll wohl eine Pyjamaparty werden. Kein Wunder, dass die Kinder erst abends hier aufgetaucht sind.



Kurz, nachdem sich alle ein Plätzchen für ihren Schlafsack gesucht haben, kommen Xanti und Yvain nach Hause. Yvain scheint einen schönen Abend gehabt zu haben, aber Xanti fühlt sich ausgebrannt. Er bräuchte dringend mal Urlaub. Ob er sich da über ein Haus voller Kinder freut…?



Sind die Geldprobleme des Haushalts bald Geschichte?

Finden der fremde Geist und Andromeda jemals wieder zueinander?

Wie reagiert Xanti, wenn er sieht, was Cyneric und Brienne im Haus veranstalten?

Und wird bei dieser Übernachtungsparty auch geschlafen?


Wir werden sehen…

 

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