Hands Off! in Chaoshausen - Tag 23: Barwahn

 

 



Andromedas Kindheit beginnt mit einer Enttäuschung. Kaum, dass sie nicht mehr in die Kleinkinderbetten passt, verweigert sie das Schlafen in Betten komplett. Zoe und Yvain sind da wirklich keine guten Vorbilder.



Die Küche versinkt noch immer im Chaos. Wilma ignoriert das gekonnt. Mit leerem Magen will sie sowieso nicht arbeiten, genug Zeit für einen kleinen Mitternachtssnack muss also sein.



Und Zeit für Schlaf auch. Das dreckige Geschirr rennt ja nicht weg…



Silvio sieht das anders. Er ist schon gefährlich müde, weil er wieder Sport getrieben hat, und trotzdem ringt er sich dazu durch, aufzuräumen. Der Gestank der vor sich hin gammelnden angefangenen Gerichte stört ihn einfach zu sehr, als dass er ihn ignorieren könnte.



Als Ulric um 2 Uhr von der Arbeit nach Hause kommt, ist er sehr angespannt. Zur Zeit macht ihm einfach alles Angst: Feuer, Gedränge, sein Job…wie soll ein Sim so leben, ohne verrückt zu werden?



Gut, dass dieses komische grüne Glibberzeug noch auf der Bar herumsteht, das gestern irgendjemand bei ihm bestellt aber nie getrunken hat. Das kann er jetzt gut gebrauchen.



Xanti wollte seinem Onkel eigentlich helfen, schließlich ist der nicht mehr der Jüngste, aber dann wird er von einem Tonklumpen abgelenkt, der zwischen den dreckigen Tellern liegt. Tolles Spielzeug! Davon fühlt er sich richtig inspiriert.



Silvio ist das zum Glück egal. Eigentlich ist er sogar ganz froh, wenn er ein bisschen alleine sein kann und niemand seine Unruhe bemerkt. Er gibt es nicht gerne zu, aber er hat Angst davor zu sterben und er weiß, dass er nicht mehr viel Zeit hat.



Eigentlich ist diese Angst für alle Haushaltsmitglieder berechtigt, immerhin leben sie mit zwei mittlerweile sehr hungrigen Vampiren zusammen. Ulric ist nach wie vor nur angespannt, aber bei Xanti kocht gerade wieder die Wut hoch. Hoffentlich geht das gut.



Ersterer beschließt, zur Entspannung mal wieder ein wenig in diesem seltsamen Vampirbuch zu lesen. Der Inhalt ekelt ihn zwar immer noch ein bisschen an, aber gleichzeitig ist er einfach zu neugierig. Vielleicht erfährt er ja etwas Nützliches, wenn er weiterliest.



Direkt nebenan ereilt Andromeda dasselbe Schicksal wie die anderen Bettenverweigerer. Vielleicht lernt sie daraus.



Tatsächlich entdeckt Ulric etwas, das ihm weiterhilft. Er ist also doch nicht dazu gezwungen, Fische und Frösche auszuquetschen, sondern kann einfach jemanden im Internet anheuern, das für ihn zu machen, und ihm das Ergebnis per Post zu schicken? Warum wurde ihm das nicht gleich gesagt?!



Bewaffnet mit diesem neuen Wissen setzt Ulric sich gleich an den Computer und durchforstet das Internet. Moment, was ist das da denn für eine Anzeige? Die verkaufen Alienblut? Wie barbarisch! Dann doch lieber Fischer Fritz’ frisches Fisch- und Froschplasma. Dafür schließt er besser gleich zwei Abonnements ab, schließlich will Xanti sicher auch was trinken.



Der verhält sich in der Zwischenzeit übrigens erstaunlich vernünftig und legt sich schlafen. Ich hab ihn schon lange nicht mehr in einem Bett liegen sehen. Ulric muss auf ihn abgefärbt haben, der tut kurz darauf nämlich dasselbe.



Vorher hätte er nur vielleicht die Bar wegräumen sollen. Jetzt, wo sie unbewacht hier herumsteht, versucht Vergil sich mal als Mixer. Die letzte Nacht mit Lars hat ihn ziemlich selbstsicher gemacht. Wenn Ulric das mit den Cocktails hinbekommt, dann kann er das doch sicher auch, oder?



Nebenan in der Küche erlebt Yvain so ziemlich das Gegenteil. Er ist hungrig, er ist müde, er muss ganz dringend mal aufs Klo und dann ist auch noch der Kühlschrank kaputt. Was soll er jetzt denn nur tun? Er ist komplett ratlos. Ist das der richtige Zeitpunkt, um zu verzweifeln?



Oder er macht sich einfach erstmal in die Hose, das löst zumindest eines seiner Probleme. Ich fürchte nur, damit bekommt er gleich zwei Neue. Das eine ist der Gestank, der jetzt von ihm ausgeht, und das zweite kommt, wahrscheinlich von eben diesem Gestank angelockt, wütend den Gang heruntergestampft.



Besser, er versteckt sich schnell in der Badewanne, bevor Xanti was sagen kann.



Um Andromeda mache ich mir langsam wirklich Sorgen. Im Gegensatz zu Zoe bekommt sie nicht einmal das mit den Nickerchen auf die Reihe. Also, außer unfreiwillig auf dem Boden, meine ich.



Wilma ist heute Vormittag wieder mal fleißig. Nachdem sie die Stereoanlage und den Kühlschrank repariert hat, kümmert sie sich pflichtbewusst um den Garten. Dabei erntet sie auch ein paar frische Plasmafrüchte, die den Durst der beiden Vampire hoffentlich stillen sollten, bis sie ihre Trinkpäckchen mit der Post bekommen.



Hinterher fühlen die beiden sich auch gleich viel besser und haben nicht nur deutlich bessere Laune, sondern auch genug Energie, endlich mal dem ganzen dreckigen Geschirr im Wohnzimmer den Kampf anzusagen.



Gegen Mittag findet Andromeda endlich einen anderen Schlafplatz als den Boden. Leider hat sie sich auch da etwas zu sehr von Zoe inspirieren lassen. Die macht in der Zwischenzeit übrigens ein Nickerchen in der Badewanne.



Vergil ist gar nicht mehr von der Bar wegzubekommen. Um 15 Uhr steht er immer noch an dem Ding. Mittlerweile hat er schon eine höhere Stufe der Mixerfähigkeit als Ulric, aber so langsam knurrt ihm der Magen. Wenn er nur wüsste, wie er aufhören kann. Inzwischen ist er schon so durch, dass er sogar vergisst, den Shaker in die Hand zu nehmen, bevor er den Deckel durchschüttelt. Sein Selbstvertrauen hat sich ebenfalls verabschiedet.



Seine Brüder haben derweil das Wohnzimmer und die Küche so ordentlich aufgeräumt, dass ich der Ansicht bin, damit haben sie sich einen neuen Fernseher verdient. Wenn auch einen etwas Kleineren, vorerst. Die nächsten Rechnungen kommen bestimmt, dafür sollte noch ein bisschen Geld in der Haushaltskasse übrig sein.



Zunächst interessiert sich aber niemand für den Fernseher. Stattdessen arbeiten alle fröhlich weiter. Die sind wirklich fleißig heute.



Also zumindest die Hälfte des Haushaltes, die nicht gerade schläft.



Nach ihrem Nickerchen entdeckt Andromeda den Sandkasten. Schön, dass der auch mal benutzt wird.



Anschließend gönnt sie sich ein Stück Geburtstagskuchen. Nach mehreren Ohnmachtsanfällen scheint ihr Tag also doch noch einen positiven Verlauf zu nehmen.



Sie bekommt dabei sogar Unterhaltung. Wilma ist allerdings ein wenig besorgt. Was hat Silvio denn jetzt schon wieder vor?



Ah, gut, nur eine Persönlichkeitsanalyse. Wenigstens keine Gedächtnislöschung diesmal. Andromeda sollte lieber zuschauen, da kann sie noch was lernen. Außer ihr ist Silvio schließlich das einzige Haushaltsmitglied, das so etwas beherrscht, und wer weiß, wie lange er noch hier ist.



Wer weiß außerdem, wie lange Vergil noch an der Bar steht? Es ist bereits 20 Uhr und ich glaube wirklich, er sollte langsam aufhören damit, bevor er noch weitere Getränke durch seinen imaginären Shaker hindurch auf den Boden kippt.



Vergil, nein! Das war keine Aufforderung! Wenn du so weitermachst, fühle ich mich gezwungen, dir die Bar wegzunehmen!



Diese Drohung scheint geholfen zu haben. Nur kurze Zeit später kann Vergil sich endlich von der Bar lösen. Dass seine Blase langsam ziemlich voll ist, war wahrscheinlich auch ein Faktor.



Zoe ist traurig am späten Abend. Sie fühlt sich einsam. Das in einem Haushalt mit 8 anderen Sims hinzubekommen ist auch eine Leistung, aber kommt wohl davon, wenn man sein Leben auf der Luftmatratze, im Schaukelstuhl oder in der Badewanne verdöst. Ich verstehe nur nicht, warum sie eine Lösung für dieses problem beim Chat im Internet sucht, statt mit einem Familienmitglied zu reden. Vergil und Xanti sind beide noch wach und zuhause.



Andromeda ist inzwischen vernünftig geworden und hat sich einen richtigen Schlafplatz gesucht. Leider hat sie dabei den von Tanya erwischt, die vor Kurzem erst hundemüde von der Arbeit nach Hause gekommen ist.



Und Tanya? Die muss heute Nacht eben auf die Luftmatratze ausweichen.



Bekommt Zoe ihr Leben irgendwann auf die Reihe?

Wie wird Yvains erster Arbeitstag?

Was stellt Vergil nun mit seiner neuen Mixenfähigkeit an?

Und wer putzt den Boden rund um die Bar?


Wir werden sehen…

 

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