Wie so oft um diese Uhrzeit schläft keiner der Schüler um Mitternacht. Morgen ist zum Glück keine Schule, also sei ihnen das ausnahmsweise mal verziehen. Xanti ist als Vampir sowieso nachtaktiv und hat heute außerdem Geburtstag, da wird ihm niemand mehr sagen dürfen, wann er schlafen soll und wann nicht.
Natürlich ist auch Ulric nicht weit, der gerade offenbar von einer Runde im Pool kommt. In der Badehose sieht man ihm so langsam an, dass das viele Essen sich eben doch nicht einfach so in Luft auflöst. Na, wenigstens hat er heute mal gute Laune.
Nach einer Weile löst Xanti sich von der Gruppe, um das Monster unter Yvains Bett mit Putzmittel zu bekämpfen. Hmm, eigentlich hatte ich gedacht, dass Yvain mittlerweile zu alt für sowas nicht. Da hab ich mich offenbar getäuscht.
Vielleicht ist das aber auch nur ein Trick der Jungs, um Zoe endlich dazu zu bewegen, doch mal im Bett zu schlafen. Yvain erzählt ihr schon groß, dass davon gar keine Gefahr ausgeht, weil Xanti sich ja darum kümmert, dass es sicher ist. Begeistert wirkt Zoe trotzdem nicht.
Wilma geht auch erst gegen 2 Uhr morgens ins Bett. Die Zeit bis dahin hat sie in der Sauna verbracht. Ihr Plan scheint aber aufzugehen, sie ist so entspannt, dass ihre Angst vor der Dunkelheit sie jetzt so gar nicht mehr behelligt und sie in Ruhe schlafen kann.
Ulric findet Yvains und Xantis Plan gar nicht schlecht und macht gleich mal mit. Also wenn unter diesem Bett nach dieser Nacht noch irgendwelche Monster sind, weiß ich auch nicht weiter.
Und weil er so fleißig war, gönnt er sich im Anschluss als Belohnung direkt ein Stück Pizza, das er hinterher höchstwahrscheinlich wieder bereuen wird. Aber er wäre ja nicht Ulric, wenn er das nicht tun würde.
Immerhin fühlt er sich davon inspiriert, eines der Klos mit einer überragenden Spülung zu verbessern. Ist wahrscheinlich auch besser so, bei seinen Essgewohnheiten…
Als Vergil heute Morgen aufwacht, fühlt er sich einfach nur elend und außerdem hungrig. Ulric hat die ganze restliche Pizza weggegessen, also bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich selbst etwas zuzubereiten. So ein Obstsalat ist wahrscheinlich sowieso gesünder.
Tanya macht es auch besser. Obwohl Vergil sie aus seiner schlechten Laune heraus anschnauzt, bleibt sie bei ihm sitzen und muntert ihn auf.
Lange hält das leider nicht an. Vergil wollte gerade noch etwas am Computer nachsehen, da setzen plötzlich die Wehen ein. Es ist also endlich soweit.
Der Rest der Familie bekommt davon gar nichts mit. Die Einen beschäftigen sich mit Fitness…
…die anderen mit Schlafen.
Und der fremde Senior, der ungebeten ins Haus spaziert, ein unsichtbares Buch aus dem Regal nimmt und damit wieder abhaut, interessiert sich auch nicht für Vergils Probleme.
Es bleibt ihm also nichts anderes übrig, als das mit der Geburt alleine zu regeln.
Und so bringt Vergil, völlig unbemerkt vom Rest der Familie, die kleine Andromeda auf die Welt.
Nur, um gleich wieder abzuhauen. Immerhin wollte er dieses Kind nie. Dabei passt die Kleine farblich sogar zu seinem Schlafanzug!
Lange bleibt das Babygeschrei mit Echoeffekt von der Familie sowieso nicht unbemerkt und wie Vergil gehofft hatte, ist auch bald jemand zur Stelle, um sich um seine Tochter zu kümmern.
Lange hat Tanya aber keine Zeit, weil sie heute als einziges Haushaltsmitglied arbeiten muss. Dafür gibt sie dem Alienexperten der Familie Bescheid. Silvio wird das schon regeln.
Der sieht dann auch nach der kleinen Andromeda, bis er plötzlich von einem Telefonanruf unterbrochen wird. Ich habe keine Ahnung, wer dieser Anrufer ist, aber Beförderungen sind doch eigentlich immer gut, oder? Grund genug für Silvio, dem Fremden zu raten, er solle das lieber bleiben lassen.
Gegen 12 Uhr mittags stürmt Xanti plötzlich höchst erzürnt nach draußen ins Sonnenlicht. Was ist nur in den gefahren? Angeblich ist heute mal wieder der schlimmste Tag aller Zeiten. Will er etwa nicht erwachsen werden?
Während er in der Sonne vor sich hin brutzelt, wechselt er plötzlich in die dunkle Form. Oh nein. Warum starrt er diese Passantin denn jetzt so hungrig an?
Die arme Frau war definitiv in der falschen Nachbarschaft joggen. Xanti zögert gar nicht damit, sie anzufallen, dabei ist er nicht mal sonderlich hungrig. Nur wütend. Wo ist das schlechte Gewissen hin, das er damals wegen Wilma hatte?
Als er mit ihr fertig ist, geht er einfach wieder. Er bemerkt nicht einmal, wie die arme Frau auf dem Gehweg zusammenbricht.
Da ist er aber auch so ziemlich der Einzige. Sowohl Passanten als auch Haushaltsmitglieder als auch die eben eingetroffenen Geburtstagsgäste versammeln sich draußen, um dem Sensenmann schockiert bei der Arbeit zuzusehen. Oder dessen Praktikanten wohl eher, wenn ich mir das so ansehe.
Ulric ist sehr enttäuscht von seinem Bruder. Da hat er ihm extra so einen schönen Geburtstagskuchen gebacken und der geht lieber irgendwelche Leute anknabbern. Sowas macht man doch nicht!
Was man aber auch nicht tut, ist, den Kuchen anzuschneiden, obwohl die Kerzen noch drauf sind. Schäm dich, Silvio! Wo doch gerade die Haushaltsmitglieder und die Gäste zurück ins Haus kommen, inklusive Sensenmann Jr. Der hat sich wohl selbst eingeladen, wo er doch sowieso schon in der Gegend ist.
Zum Glück lässt Xanti sich davon dann auch nicht mehr stören. Sein Tag ist sowieso schon im Eimer.
Dass er nach seiner Alterung zum Jungen Erwachsenen feststellt, dass er plötzlich Laktoseintolerant ist, ist ihm ebenfalls egal. Wäre es wohl auch vorher schon gewesen. Angeblich ist er außerdem verantwortlich, hat gute Manieren und seine Emotionen gut im Griff. Ich hoffe für zukünftige Passanten, dass das ab jetzt tatsächlich der Fall ist.
Immerhin zeigt er inzwischen Reue und ist auch nicht mehr wütend. Ein schöner Geburtstag wird das wohl trotzdem nicht mehr, für keinen der Beteiligten.
Naja gut, außer für Silvio vielleicht. Der ist gerade höchst inspiriert und hat auch sonst unverschämt gute Laune. Da frag ich mich jetzt, freut er sich so sehr über seine Großnichte, dass diese Freude alles andere überschattet, oder ist ihm das, was Xanti angestellt hat, nur einfach egal?
Die Gäste diskutieren eifrig über den Vorfall. Bisher hatten sie Xanti ja immer als sehr nett empfunden. Diese Meinung ihm gegenüber ändert sich jetzt wohl.
Zoe würde das alles am liebsten einfach vergessen und hat sich dementsprechend schlafen gelegt. Nicht im Bett, versteht sich.
Als Tanya am Abend nach Hause kommt, ahnt sie noch gar nichts von dem ganzen Chaos hier. Niedergeschlagen ist sie trotzdem, das hängt aber mit der Arbeit zusammen.
Nachdem die Gäste kurz darauf gehen, gilt das Ganze am Ende erstaunlicherweise trotzdem als großartige Party. Sims haben eine seltsame Vorstellung von einer gelungenen Geburtstagsfeier.
Ewig können sie aber sowieso nicht schlecht drauf sein. Tanya und Zoe lenken sich an diesem Abend mit einer Wasserballonschlacht ab. Meistens trifft Tanya zwar daneben, aber so wird wenigstens Xantis Bäumchen gegossen, das seit gestern schon ein ordentliches Stück gewachsen ist.
Vergil ist nach diesem Tag einfach nur noch erschöpft. Das kann ich mir auch vorstellen, immerhin hat er heute schon ein Kind auf die Welt gebracht.
Ein Kind, um das er sich selbst nicht kümmern will. Xanti dagegen schon. Er will zwar, genau wie Vergil, keine eigenen Kinder, aber seine Nichte mag er trotzdem gern. Er hat immerhin nach wie vor das Bestreben nach einer großen, glücklichen Familie.
Kann Vergil sich doch noch mit dem Gedanken anfreunden, Vater zu sein?
Wird Xantis Verhalten Konsequenzen haben?
Wie sehr muss Zoe noch davon überzeugt werden, dass die Betten sicher sind?
Und wer erzählt Tanya, was heute passiert ist?
Wir werden sehen…






































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