Nachdem er die Sauna geputzt hat, will Ulric eigentlich die Küche aufräumen. Leider geht genau in dem Moment, in dem er den Raum betritt, das Licht aus. Was soll das?! So kann er doch gar nicht den ganzen Müll sehen, den er wegräumen wollte!
Dementsprechend gibt er relativ schnell auf. Im dunklen Wohnzimmer wird er dann plötzlich auch noch vom Geist seiner Urgroßmutter erschreckt. Darüber kann er zwar lachen, aber vielleicht sollte er trotzdem schlafen gehen wie die Anderen.
Dabei ist er inzwischen gar nicht mehr der Einzige im Haus, der noch wach ist. Beim zweiten Versuch, die Küche aufzuräumen, wird er von Xanti beobachtet. Der gönnt sich gerade ein Stück Geburtstagskuchen.
Anschließend entscheidet er sich zumindest zu einem Nickerchen. Solange es so dunkel ist, kann er sowieso nicht ordentlich arbeiten. Wäre er ein Vampir, wäre das sicher alles viel leichter.
Otis findet wohl auch keine Ruhe. Er steht mitten in der Nacht auf, um bei Kerzenschein die Sanitäranlagen zu verbessern. Kann er nicht stattdessen nach den Lichtern sehen?
Robin ahnt noch gar nichts von dem Problem im Haus, als sie aus der Arbeit kommt. Im Augenblick ist sie zu sehr von ihren Rückenschmerzen abgelenkt. Die Arbeit als Verbrecherin wird definitiv nicht leichter in ihrem Alter.
Außerdem ist sie so müde, dass sie sowieso kaum etwas um sich herum wahrnimmt. Für ein gemütliches Nickerchen am Kamin ist etwas weniger Licht ja auch angenehm.
Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Küche zumindest teilweise erhellen, ist Ulric sofort wieder am Aufräumen. Er hat sich fest in den Kopf gesetzt, diesen Raum so bald wie möglich ordentlich und sauber zu bekommen.
Robin hat sich dagegen wohl das Ziel gesetzt, heute so viele Nickerchen wie möglich zu machen.
Diese Reihe an Nickerchen unterbricht sie auch nur, um zwischendurch im Halbschlaf etwas zu essen.
Tanya ist froh, dass sie für ihr Hobby keinen Strom benötigt. Vergil bewundert ihre Kraft. Vielleicht sollte er das mit dem Sport auch mal versuchen? Im Moment sieht er ja aus, als würde er selbst bei einem Windhauch umknicken.
Ulric hat es vorhin ebenfalls versucht. Leider hat er zu spät festgestellt, dass das Wasser gerade offenbar auch nicht geht. Ist er jetzt dazu verdammt, das ganze Wochenende lang zu stinken?
Silvio sucht sich lieber eine andere Beschäftigung. So ein stromloses Wochenende ist immerhin auch eine Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren. Diesen Bonsai hier hat schon lange niemand mehr getrimmt, vielleicht versucht er es mal damit.
Das Endergebnis lässt zu wünschen übrig. Na, er ist eben noch Anfänger. Erst, nachdem er mit dem Bonsai fertig ist, bemerkt Silvio, dass Xanti ihn schon seit einer Weile beobachtet. Wird das jetzt zur Gewohnheit?
Im oberen Stockwerk kämpft derweil Robin mit dem Alter. Ihre Blase versagt zum schlechtesten Zeitpunkt. Wo doch das Wasser gerade nicht geht…
Am frühen Nachmittag macht Vergil eine interessante Entdeckung. Das Licht im Kühlschrank geht noch. Heißt das, es ist doch kein kompletter Stromausfall? Oder bezieht diese Lampe ihre Energie von irgendwo anders her?
Wilma ist froh, dass sie für ihr Hobby keinen Strom benötigt. Sie ist sowieso viel lieber draußen in der Natur.
Vergil erstaunt mich. Erst findet er ein funktionierendes Licht in der Küche und jetzt hat er auch noch irgendwoher Wasser aufgetrieben um Yvain zu baden. Wie macht er das?
Für Silvio bietet sich ein anderer Ausweg aus dieser Situation. Das Fitnesscenter hat bestimmt Strom. Besser noch: es hat wahrscheinlich funktionierende Duschen. Kein Wunder also, dass dieser Einladung der halbe Haushalt folgen will.
Silvio hat daran auch gleich gedacht und lässt sich keine Zeit damit, sofort in der nächsten Dusche zu verschwinden.
Robin tut es ihm gleich. Vergil könnte zwar ebenfalls eine Dusche vertragen, entscheidet sich aber dazu schwimmen zu gehen. Ob er so auch sauberer wird?
Für Tanya sind die Anderen alle Weicheier. Sie kommen mit ins Fitnessstudio und machen dann nicht mal richtig Sport? Denen muss sie wohl vormachen, wie es richtig geht.
Otis treibt das Ganze auf die Spitze. Der kommt zwar in den Raum mit den Sportgeräten, allerdings auch nur, um sich auf dem Fernseher dort einen Film anzusehen.
Leider schafft er es nicht, den Film zu beenden, bevor sein Alter ihn einholt.
Tanya ist schockiert, als sie das bemerkt. Sie fühlt sich schlecht darüber, ihn in Gedanken kritisiert zu haben. Wie konnte sie erwarten, dass ein alter gebrechlicher Mann sich hier körperlich verausgabt?
Robin bekommt von alldem gar nichts mit. Sie hat eine kleine Küche im obersten Stockwerk entdeckt und kocht dort Knoblauchnudeln, um ihren Hunger zu stillen. Das geht zuhause gerade ja auch nicht.
Etwas Ähnliches gilt für Silvio, der nebenan trainiert. So beherzt, wie der zuschlägt, frage ich mich, was wohl in seinem Kopf vor sich geht. Ob er sich den Boxsack als jemanden vorstellt, den er nicht leiden kann?
Nach dem Besuch des Sensenmanns hat Tanya irgendwie gar keine Lust mehr auf Sport. Stattdessen setzt sie sich zu Robin und futtert in ihrem Kummer einen Joghurt. Ein ungewöhnliches Verhalten für sie, aber irgendwie auch verständlich.
Jetzt, wo die Stimmung sowieso im Keller ist, gehen die Sims lieber zurück nach hause. Phoebe ist mit den Kindern dort geblieben und weiß noch gar nichts von Otis’ Ableben. Die Frage ist, wer ihr davon berichtet.
Vor morgen früh wird das aber wahrscheinlich sowieso niemand tun. Der Ausflug hat alle ziemlich müde gemacht und es ist auch schon spät. Dementsprechend legt der größte Teil des Haushaltes sich schlafen.
Xanti lebt in der Nacht dagegen richtig auf. Das wundert mich aber nicht. Er war ja schon immer eher nachtaktiv und wird das wahrscheinlich auch in Zukunft noch bleiben.
Als Robin am frühen Morgen aus der Arbeit kommt, geht es ihr gar nicht gut. Ihr ist die ganze Zeit übel und ihr Rücken schmerzt noch mehr als sonst. Darüber hinaus sinken ihre Bedürfnisse erstaunlich schnell. Geht es mit ihr etwa auch schon zu ende?
Selbst das Frühstück kann sie kaum bei sich behalten. Vielleicht sollte sie einfach so weitermachen wie gestern und den Tag mit Schlafen verbringen.
Offenbar denkt sie das auch.
Robin ist aber nicht die Einzige, bei der es mit den Bedürfnissen heute nicht so recht klappt. Xanti hat sich in die Hose gemacht, sorgt aber schnell dafür, alle Beweise verschwinden zu lassen.
Wilma hat sich an die natürliche Dreckschicht fast schon gewöhnt. Nur der Tod ihres Vaters macht ihr schwer zu schaffen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, erhält sie auch noch einen Anruf, der sie darüber informiert, dass ihre Mutter ebenfalls gestorben ist.
Auch die Anderen trauern. Tanya versucht einfach, das Beste aus der Situation zu machen. Noch mehr stinken als jetzt kann sie eigentlich gar nicht und vielleicht lenkt der Sport sie ja ab.
Silvio und Ulric versuchen sich an drastischeren Maßnahmen. Ich weiß nicht, ob Ulric dem zugestimmt hat, aber Silvio löscht einfach dessen Gedächtnis. Ob das wohl gegen die Trauer hilft?
Leider geht das Ganze nach hinten los. Ulric ist hinterher immer noch traurig, weiß jetzt aber nicht einmal mehr warum eigentlich. Kein Wunder, dass er sich ins Kinderzimmer zurückzieht um sich unter der Bettdecke zu verstecken und auszuheulen.
Nachdem sie fast den ganzen Tag geschlafen hat, geht es Robin am Abend immer noch nicht besser. Sie versucht etwas Neues. Die Anderen schwärmen doch immer so von Yoga, vielleicht hilft ihr das auch? Wenn nur ihr Rücken nicht so schmerzen würde dabei…
Phoebe steckt das mit dem alt werden wesentlich besser weg. Dabei ist sie fast einen ganzen Tag älter als Robin.
Kurz vor Mitternacht gehen plötzlich die Lichter an. Der Strom ist wieder da! Hoffentlich gilt das auch für die Wasserversorgung. Noch bekommt der Haushalt nichts davon mit, da fast alle friedlich vor sich hin stinkend schlafen, aber morgen werden wohl eine Menge Duschen fällig.
Wird es morgen Stau in den Badezimmern geben?
Können die Pflanzen Wilma vom Tod ihrer Eltern ablenken?
Lernt Robin noch, mit ihren Altersleiden umzugehen?
Oder steckt da womöglich etwas Anderes dahinter als nur ihr Alter?
Wir werden sehen…
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